Und wieder einmal erwartete ich mir viel mehr von einem Film, als er mir “bieten” konnte.
Es fängt mit einem Ritus an, bei der ein paar Barbaren-Burscherl mit einem kleinen Vogelei im Mund im Wald herumlaufen müssen, und es dabei nicht zerstören dürfen. Unter ihnen der junge Conan (der zu seinem Glück maximal zwei Zeilen Text auswendig zu lernen hatte, wenn man alle Stöhner und Ächzer nicht miteinbezieht). Dabei werden sie von ein paar Indianer-Ork-Menschen-Dingern angegriffen, die Conan allesamt niederslasht. Er kehrt zurück und spuckt badass das intakte Vogelei aus.
Ab nun sollte es abwärts gehen.
Das Dorf wird von irgendwelchen Leutchen, die eine Facehugger-Maske wieder zusammen setzen wollen und deshalb nach der Suche nach ihren Einzelteilen sind, angegriffen. Conans Vater stirbt, nachdem er, ganz nach Game-Of-Thrones-Manier mit heißem Wunder-Metall, dass nur bei Berührung mit Menschenfleisch zu erkalten scheint, übergossen wird.
Sein Sohn will Vendetta !
Brüste; ein fetter Typ ohne Nase, der sich vor Schmerzen anpinkelt; griechisches Tai-Chi; griechische Shaolin-Mönch; Brüste; ein unbeholfenes, nerviges, charakterloses Weibsbild, das Conans obligatorische Romanze darstellen soll; nackte Oberkörper; Hentai-Tentakelmonster; unter den undenkbarsten Umständen ausgetragene Kämpfe; Brüste; eine augenbrauenlose Magier-Schlampe mit Elektra-Komplex; Sand-Assassinen, 0-8-15-Einstellungen und zuguterletzt ein pseudo-dramatisches Ende
Enttäuschung.