Was 80/10/10 überhaupt ist

Nachdem ich diesen Artikel gepostet hatte, kam oft die Frage, was denn 80/10/10 ist. Ich nehme mir ein wenig meiner überaus kostbaren Zeit, um zu erklären, wovon ich da faselte.

What the fudge is 80/10/10 ?

80/10/10 steht nicht für sehr abartige Modelmaße und auch nicht für den 80.Oktober 2010. Nein, es ist das prozentuale Verhältnis der Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß. In dieser Reihenfolge.

Das Konzept kann man nun individuell anpassen, wie ich erst vor Kurzem dank WindimHärchen herausfand. Damit ist gemeint, dass man es sogar omnivor verfolgen kann, so lange man 80% Kohlenhydrate, 10% Eiweiß und 10% Fett zu sich nimmt (Habe ich das auch richtig verstanden ?). Ich ging fälschlicherweise davon aus, dass 80/10/10 nur für die Form, die Freelee, also High Carb Raw Vegan, praktiziert, was grob gesagt bedeutet, dass man sich nur von Obst, ein wenig Gemüse und einem Löffel Fett, wie Leinsamen, ernährt. Das wäre eben die Ernährungsform, die ich anstrebe, zu praktizieren.

Wer jetzt noch immer keine Ahnung hat oder wessen Interesse ich geweckt habe, dem helfen möglicherweise folgende Links weiter :

http://www.30bananasaday.com

Freelee the Banana Girl : Freelee´s Youtube-Channel

http://thebananagirl.com

***

Artikel zu diesem Thema :

  1. Hier geht´s zu meinem 80/10/10-Versuch
  2. Was mich davon abhält, 80/10/10 zu sein

6 thoughts on “Was 80/10/10 überhaupt ist

  1. Schade, ich hab immer noch (so gut wie) keine Ahnung – aber mich interessiert es auch nicht stark genug, um mich mit meinen eher eingeschränkten Englisch- bzw. Amerikanischkenntnissen durch die Links “durchzuwuseln” – muss ich halt weiter versuchen, ohne 80/10/10 klar zu kommen … ;-)

    • Das ist nicht schlimm : es geht einfach darum, von den 100% an Kalorien, die du zu dir nimmst, 80% aus Kohlenhydraten, 10% aus Fett und 10% aus Proteinen zu beziehen. That´s it :)

  2. Sorry, dass ich mich jetzt erst melde *grml* Hab’s irgendwie verpasst.
    Also nein, omnivor macht das Konzept eher keinen Sinn … was zum einen daran liegt, dass Dr.Graham (Autor des Buches) und auch die Natural Hygiene-Vorreiter davon ausgehen, dass tierische Produkte schädlich sind, und nicht zu einer ursprünglichen Ernährung der Menschen aus den Tropen gehören. Zum anderen liegt es aber an dieser Ratio. 811 bekommt man perfekt mit Früchten + ergänzend ein klein wenig Fett raus. Fleisch, Milch und Eier bestehen aber nicht zu 80% aus Kohlenhydraten, zu 10% aus Eiweiß und zu 10% aus Fett.

    Also die Regeln nach Priorität geordnet:

    (1) vegan
    (2) 811-Ratio
    (3) roh
    (4) organic

    Also, es ist immer und in jedem Fall besser gekochte pflanzliche Sachen zu essen, die mit wenig oder keinem Fett zubereitet wurden, als Gourmet Rohkost.
    Man kann Reis, Hirse, glutenfreie Nudeln, Quinoa, Hafer oder Buchweizen essen; alles kein Problem. Auf die Zubereitung kommt es an. Müsli lieber mit Bananenmilch statt herkömmlicher Pflanzenmilch machen … und das Gemüse für Gemüsepfannen besser nicht anbraten, sondern einfach weichkochen oder dünsten.

    Und ja, ich habe es probiert, und bin gescheitert. Die anderen Versuchungen waren zu groß. Aktuell bin ich wieder dabei, aber nicht total streng. Heißt, wenn es 15 oder 20% Fett werden, köpfe ich mich auch nicht. Abends wird meist was simples gekocht (und wenn’s nur ne Schüssel mit Kartoffeln zum Salat sind) und ich trinke Kaffee.

    • Gar kein Problem. Obwohl ich gestehen muss, dass ich etwas verwundert darüber war, dass eine DER 811-Experten der deutschen Blogszene nichts zu meinem gescheiterten Versuch zu sagen hat :)

      811 werde ich sicher nicht mehr ausprobieren. Ich habe keine Lust, mich wieder tagelang mit einem unkontrollierbaren Blutzucker herumzuärgern. Selbstverständlich esse ich weiterhin viel Obst, aber keinesfalls in den Mengen, wie die 811-diet es vorsehen würde. Damit geht es mir richtig gut.

      Meinst du mit der “Bananenmilch”, einfach eine Banane mit Wasser zu pürieren und die Flüssigkeit wie normale Pflanzenmilch einzusetzen ? Die Idee gefällt mich nämlich sehr gut, da es eine schnelle, wenig aufwändige und günstige Alternative zu Mandel- oder Sojamilch wäre.

      Dir wünsche ich trotzdem viel Erfolg und Durchhaltevermögen auf deinem Weg, WindimHärchen :)

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