Bekenntnisse einer vom Gewissen geplagten Kranken

Ich werde laufen.
Kilometerweit.
Bis ich nicht mehr kann.
Dann laufe ich weiter.
Scheiß drauf, dass mir der Schweiß in die Augen läuft.
Und mein Herz in der Kehle steckt.
Egal.
Ich laufe.

Ich werde trainieren.
Pushups.
Bis mir die Arme brennen.
Bis ich fast zusammenbreche.
Noch einmal hinunter.
Und hinauf.
Military Press.
Mountain Climbers.
Burpees.
Situps.
Caterpillars.
Ans Limit.

Die Stufen acht Stöcke hochlaufen.
Mich gut fühlen.
Etwas für mich tun.
Meinem Körper geben, was er braucht.
Die Endorphine wirken lassen.

Aus der Dusche steigen.
Mit dem zufriedensten Lächeln meines Lebens.

Die zwei Wochen Disziplinlosigkeit hinter mir lassen.
Stark sein.
Aus der Comfort Zone hinauswachsen.

Dem Fett, das sich angesammelt hat, zeigen, wer der Boss ist.

Ich bin hochmotiviert.
Und noch immer zu schwach.

7 thoughts on “Bekenntnisse einer vom Gewissen geplagten Kranken

  1. Mein erster Gedanke beim Lesen galt diesem Beitrag: http://is.gd/aEQffD
    Zum einen thematisch natürlich und zum anderen, weil sie die meiner Meinung nach wichtigsten Punkte schön zusammenfasst.
    Aber Du kennst meine Einstellung (und ich halte mich schon für verrückt, weil ich keinen Tag mehr ohne Bewegung aushalte). In Maßen, nicht Massen.

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