77305731

Aus der Rubrik “Was letztens an meinem Haustor klebte” :

einbruch01

Die “3” wird als “Drei” ausgeschrieben, “Besichtigen” schreibt man groß und “dass” mit “ss”.

Außerdem hat die gute, alte Sprechanlage einen Artikel verdient.

Nachdem ich den Zettel entfernt hatte, schrieb ich einen neuen und hängte ihn an seiner Stelle auf :

einbruch02

Da ich es nicht riskieren wollte, dass man meinen Zettel von der Türe nimmt, blieb ich bei der formal-hierarchischen “Sie”-Form, da stehen die alten Leute drauf.

Aber Rassismus und Misstrauen, das brauche ich in meinem Gemeindebau nicht.

8 thoughts on “77305731

    • Das ist beleidigend von diesem jemand. Fühlst du dich wenigstens wohl bei dir ? Aber das ist eine gute Idee, die ich in Betracht ziehe.

      Was auch hilft, ist einfach kein zweites Schloss anbringen zu lassen. Wäre ich kriminell, ist so eine doppelt verschlossene Türe das Zeichen für “Hier gibt’s was zu holen.”

      • nö, es stimmt ja. ich hab so ne mini-studentenbude. das einzig wertvolle was ich besitze ist mein laptop, und den hab ich meistens dabei ^^

        vielleicht gibts ja auch so aufkleber mit einbruchsspuren. also so als ob die tür schon mal aufgehebelt wurde, da denken die einbrecher dann da war schon einer schneller *g*

    • Dazu fällt mir noch was ein, was ich vor Kurzem in irgend einem Forum las : Jedem normal denkendem Menschen ist natürlich im Vorfeld bereits klar, dass hierbei Druckerschwärze und Papier zu einer ökologisch bedenklichen Einheit fusionieren.

  1. Ich hab auch eine liebe Nachbarin! Eine ca 75 jährige, verwirrte Frau Horvath, die ihre Wohnung selten verlässt, weil sie Angst hat, dass “die Ausländer” aus dem 3. Stock sonst ihre Bude ausräumen würden. Oh, sie verlässt ihre Wohnung schon, aber nur um kurz zur Ubahnstation zu gehen, 10 Exemplare “Heute” zu holen, die durchsucht sie dann nach Artikeln, in denen der Zusammenhang zwischen Kriminalität und Herkunft auf journalistisch besonders feine Art und Weise hervorgehoben wird, schneidet so einen Artikel dann 10x aus und verteilt die Zettel auf den Fensterbrettern im Stiegenhaus.
    Wer jetzt denkt, das wäre ihre einzige Passion, der irrt. Sie schleicht auch gerne nachts im dunklen Stiegenhaus herum, um zu erfahren, welche Hausparteien zu Hause sind und manchmal lauscht sie auch, wer wann und wie oft in der Privatsphäre seiner eigenen Wohnung Wäsche wäscht, da sie fürchtet, sie müsse mit ihrem Beitrag zu den Hausbetriebskosten den verschwenderischen Lebensstil von sorglosen Studenten und/oder Ausländern mitfinanzieren.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s