Frau Weltmacht auf der Game City 2013

Dieses Jahr habe ich zwar nichts zu den vorgestellten Spielen zu sagen, dafür umso mehr über das Event an sich. 2012 war ich vernünftig genug, die Game City an einem schlecht besuchtem Vormittag aufzusuchen. Gestern Nachmittag*, am letzten der drei Veranstaltungstage, war so viel los, dass ich mich äußerst unwohl fühlte und kaum, dass wir im Rathaus waren, wollte ich auch schon wieder weg von diesem Ort voller Promotionständen irgendwelcher profitgierigen Unternehmen wie Rauch, Bahlsen, Bank Austria, …

Am traurigsten fand ich die Besucher, die sich allen Ernstes die Mühe gemacht haben, ihre Lieblingscharaktere zu cosplayen und in ihrer Aufmachung der “Gamescom für Arme”, wie Captain Beefcake die Game City passend titulierte, das Tüpfelchen auf dem i setzen. An und für sich ist die Idee einer kostenfreien Spielemesse super. Wenn die Veranstalter diese aber zu einem Aufgebot von Werbung, Gehirnwäsche, Präsentationen der interessanten Games in “Wenn du dir das Spiel ansehen willst, musst du 3 Stunden in der Schlange stehen, Spacko.”-Manier und Vorstellungen von Titeln, die ein paar Tage später bereits auf dem Markt sind, verkommen lässt, kann man mich in Zukunft gern haben.
Und dann diese heuchlerischen Gewinnspiele, die einzig und alleine dazu dienen, Adressen zu sammeln, an die sie ihre Reklame senden können.

Ob ich nächstes Jahr wieder hingehe, mache ich von dem Kopf- oder Zahl-Ergebnisses eines Münzwurfes abhängig.

gamecity_2013

*gemeint ist der 29.9.2013

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