Primark – der hippe, irische Kik ?

Als ich Anfang dieses Jahres in England war, durfte ich Bekanntschaft mit dem zweitgrößten Primark Großbritanniens machen. Nicht, dass ich erst drei Wochen zuvor viel zu viel Zeit in Bekleidungsgeschäften verbrachte, es waren zusammengezählt etwa 20 Minuten, nein, ich verkündigte danach, für die nächsten sechs Monate genug von C&A und Co zu haben.

primark_hipster_01 primark_hipster_02Diese Bilder sind eine Anspielung auf die Alte-Leute-Kleidung, die Primark an die ganzen Hipster, die dort einkaufen, bringt.

Die Anwesenheit des Securities am Eingang sowie die räumlichen Ausmaße des Superstores in Messehallen-Dimensionen sorgten in mir für starkes Unbehagen. Und als mir dann noch der bestialische Gestank des von der schwer mit Schadstoffen belasteten Kleidung und den Accessoires, von mir liebevoll “Unnötiges Klumpert” genannt, in die Nase trat, war ich mir sicher, bereits einen Vorgeschmack auf die Hölle erhalten zu haben.

Die Preise ließen schnell auf die Bedingungen schließen, unter denen auf diese Arbeit angewiesene Menschen, von denen Riesenkonzerne wie dieser, H&M und Kik ihre Ware produzieren lassen, ihre einen Hungerlohn einbringende Tätigkeit ausführen dürfen.

Ob ich Primark meinen Glauben schenken soll ?