Mattscheibenempfehlung : doku.mente auf ORF III

Grundnahrnugsmittel : Milch

Die Dokumentation hinterfragt die Bedeutung eines Nahrungsmittels unseres täglichen Speiseplans. Überzeugende Persönlichkeiten wie Industrieexperten, Anti-Milch-Aktivisten oder Milchbauern offenbaren ihre Einstellungen zum „Grundnahrungsmittel Milch“.


Der Skandal der Lebensmittelverschwendung

Mehr als ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel wird weggeschmissen, ohne jemals auf einem Teller gelegen zu haben. Filmemacherin Marie Pierre Raimbault bezeichnet die globale Nahrungskrise als Ergebnis der heutigen Lebensweise und sucht nach Lösungen.


LoveMEATender: Die Liebe zum Fleisch

Die Dokumentation setzt sich kritisch mit dem Stellenwert von Fleisch auseinander. Es wird aufgezeigt, dass es schonende Alternativen zum „Immer mehr und immer billiger“ gibt.

Frau Weltmacht auf der Game City 2012

Wenn ich Wien für etwas liebe, dann ist es die jährlich im Rathaus stattfindende Game City. Schon alleine die Tatsache, dass meine Heimatstadt ein kostenloses Gaming-Event veranstaltet, reicht.

Von Dishonored war zwar leider weit und breit nichts zu sehen, dafür war ich aber in der einzigen 18+ Area von ZOMBIU, die Area, in die ich an und für sich auf der Gamescom in Köln wollte, aber beim besten Willen keine Nerven für drei Stunden wie ein Dodl, mit hundert anderen Zombie-affinen Dodln, Anstehen hatte.

Die einzigen zwei Spiele, mit denen ich mich intensiver befasste :

ZOMBIU Wie könnte es auch anders sein. Das Spiel ist episch. Rein von der Idee, jedes Mal als jemand anderes aufzuwachen und dann zu versuchen so lange, wie nur möglich, am Leben zu bleiben, ist das Spiel hervorragend für Menschen, wie mich, die allerhöchstens zwei Stunden am Stück ins Zocken investieren wollen, geeignet. Anschaffen ! Das Spiel meine ich.

SimCity Bedeutsam ist es in dem Sinne, dass ich die Sims sehr gerne habe. Es fing mit einer regelrechten Sucht nach Sims 2-Spielen an und ich sympathisiere zumindest mit dem dritten Teil. SimCity habe ich bisher noch nie gespielt und da gerade ein PC frei war, bot sich mir die Gelegenheit reinzuspielen. Vorweg : es handelt sich um die alpha-release-Version. Trotzdem finde ich es beschissen. Gleich zu Beginn taten sich alle vor dem virtuellen Rathaus protestierenden Sims in einem Kollektiv zusammen, das heißt sie befanden sich auf jugendfreie Weise ineinander – Bug ! – und ausgekannt haben sich wahrscheinlich einzig und allein die Entwickler, die sich irgendwo in der Silicon Valley ins Fäustchen lachen, weil sie es wieder einmal geschafft haben, mit einer einzig und allein graphisch verbesserten Version eines uralten, aber verdammt guten, Spieles, einen Batzen Geld zu machen. Was bitteschön soll mich also an diesem Spiel fesseln ?

Die Aussteller gehen leider sparsam mit den Goodies um. Da bekommt man ein Schlüsselband oder eine unglaublich hässliche X-Box-Mütze, von der einige Menschen meinen, sie müsste sich unbedingt in ihrem Besitz befinden. Aber keine Sorge, ich wurde entschädigt. Als ich nämlich die Toilette verließ, standen auf einmal vier Zombies im Waschraum. Most awesome zombie-moment ever. Es stellte sich heraus, dass es angeheuerte Schauspielerinnen waren. Gut, ohne Waffe gegen vier echte Untote auf engem Raum wäre mir nichts anderes übrig geblieben, als schnell wieder in die Toilettenkabine zu tapsen, die Tür ganz fest zu verschließen und Mama anzurufen, um ihr Bescheid zu geben, dass es so weit ist. Ja, ich Vorzeigetochter habe meine Mutter gut über Evenutalitäten wie die Zombie-Apokalypse informiert. Sie ist wahrscheinlich eine der ersten, die aufgefressen wird.

Dann war da noch die Sache mit dem 16+/18+ Bandl. Bis ich das Teil endlich hatte ! Woher soll ich wissen, dass man den Dreck schon am Eingang holen soll ?

Ehrlich, diese Altersbeschränkungen werden in unserer Generation völlig überbewertet. Horrorfilme werden teilweise schon ab 12 Jahren freigegeben und das vollkommen zurecht, ich wette mit euch, dass dank der Medien heutzutage schon jedes zehnjährige Kind mindestens hundert Menschen am Bildschirm sterben hat sehen. Wir sind so emotional abgestumpft, wir können uns gar nicht mehr vorstellen, dass die Menschen früher zu Tode schockiert vorm Fernseher saßen, als die ersten Gewalt- und Actionszenen gezeigt wurden. Aber die Sendungen fanden verblüffenderweise trotzdem Anklang und es endet damit, dass es uns allen piepegal ist, wenn jemand in der Flimmerkiste übelst zugerichtet wird oder elendiglich krepiert.

Privates Praktizieren lutscht

Und schon wieder muss ich mich aufregen. Letztens wusste ich nichts mit mir anzufangen, weshalb ich den Fernseher angestellt habe und mich von den visuellen Eindrücken berieseln ließ. Es lief “Private Practice”. Eine der weiblichen Charaktere wurde vergewaltigt. Das scheint aber schon längere Zeit her zu sein. Und sie hat es noch nicht so richtig verkraftet. Verständlich. Aber die Produzenten der Serie sind in dieser Hinsicht absolut unfähig. Eben genannte Frau scheint zwanghaft erwähnen zu müssen, dass sie vergewaltigt wurde. Schön, dass sie offen darüber reden kann, aber sie bringt dieses Ereignis in jedes Gespräch, das sie mit ihren Freunden führt ein. Ganz nach dem Motto :

“Wie kommst du mit dem Patienten, der Potenzstörungen hat, zurecht ?”

“Gant gut, er macht Fortschritte. Ich wurde vergewaltigt.”

 

“Sie haben das Recht zu Schweigen. Alles was sie sagen, kann und wird gegen Sie verwendet werden.”

“Ich wurde vergewaltigt.”

 

“Wollen Sie Zwiebeln auf Ihren Hotdog ?”

“Nein, danke. Ich wurde vergewaltigt.”