Tacos mit Sojafüllung

Tacos mit Sojafüllung

Teig :

  • 200g Vollkornmehl
  • 100ml Wasser
  • 4 EL Öl (mit Kürbiskernöl wird’s schön grün wie auf meinem Foto)
  • 1/2 TL Salz

Füllung :

  • 50-100g Sojaschnetzel
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 5 EL passierte Tomaten
  • 5 EL Mais
  • 150g Rote Rüben-Salat, klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer

Belag :

  • 2 Tomaten, klein gewürfelt
  • Salat
  • anderes Gemüse nach Wahl

Zutaten für den Teig verkneten und 15 Minuten rasten lassen.

Sojaschnetzel in heißer Suppe einweichen. Zwiebel in etwas Öl anbraten, restliche Zutaten für die Füllung beigeben und weiterköcheln lassen. Vom Herd nehmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Teigmasse in 6 Stücke teilen, zu Fladen drücken oder mit dem Nudelwalker drüber gehen und in etwas Öl eine Minute pro Seite in der Pfanne ausbacken.

Die Tacos mit Füllung und Gemüse-Zeug belegen.

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Nicht schon wieder Kürbis !

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Doch ! Als Kat letztens bei mir war, haben wir uns ein reichhaltiges Kürbismenü gezaubert. Am Ende hatten wir viel zu viel zu Essen am Tisch. Wenn die Augen größer als der Magen sind.

Als Beilage bereiteten wir Kürbis-Pilz-Gemüse zu :

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Kürbis-Pilz-Gemüse

Kürbis und Pilze nach Wahl in gewünschter Menge schälen (nicht die Pilze, du Dummkopf !) und klein schneiden. Nachdem 5 Stunden Kürbisschälen vergangen sind, Pilze und Kürbisstücke zusammen mit 200ml Wasser in eine Pfanne geben. Jetzt kommt’s. Weil ich Kat vertraue, ließ ich sie mit einigen meiner 796 Gewürzen arbeiten. Sie entschied sich für Zimt, Petersilie, gemahlene Koriandersamen und Garam Masala. Eine sehr nette Kombination. Das ließen wir nun die ganze Zeit vor sich hindämpfeln.

Und wenn alles gar ist, schaut es noch immer lecker aus :

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An Kürbisgnocchi habe ich mich schon so oft versucht. Dieses Mal ersetzte ich das Mehl mit Kartoffelpüreepulver. Wurde trotzdem nichts, in die Masse hätte wohl viel mehr Pulver reingehört. Also sind es noch Kartoffel-Kürbis-Häppchen. Die Gnocchi kann ich nächstes Jahr nochmal ausprobieren.

Kartoffel-Kürbis-Häppchen
2-4 Personen

  • 1 Kilo gekochte Kartoffeln
  • 300g gekochter Kürbis

fein stampfen.

  • 120g Kartoffelpüreepulver ( in Bio, das enthält keinen halben Chemiebaukasten)
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 Msp. Muskat
  • Pfeffer nach Geschmack

hineinrühren und etwas auskühlen lassen. Mit kalten, feuchten Händen, wie die eines Hundes oder eines aufgeregten Teenagers kleine gnocchiförmige Klumpen formen und auf Teller legen. Mit Soße nach Wunsch, vorzugsweise mit folgender Maronisoße, servieren. Und den Salat nicht vergessen.

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Maronisoße/
Das Zeug auf obigem Bild, das man zu Kartoffel-Häppchen essen kann

  • 200g gekochte, geschälte Maroni/Esskastanien
  • 300-400ml Wasser, je nachdem, wie flüssig die Soße werden soll
  • Kat’s Würztipp : 1/2 TL griechisches Gewürz, 1/2 TL Paprika, edelsüß und 1 Msp. Zitronenschale sowie Pfeffer

Alle Zutaten erwärmen und ordentlich durchmixen/pürieren.

Als kleine Einstimmung auf den Valentinstag : kleine, braune Gehirne

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Diesen Kürbis haben wir auch noch mit allerhand Gewüzen bestreut in den Ofen getan. Nach 1,5 Stunden war er fertig. Und bitter. Wir, und ihr auch, lernen daraus, dass man Ofenkürbis ja nicht mit Knoblauch würzen sollte.

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Neulich bei Billa

Nicht, dass Billa, kurz für Billig-Laden, das was er verspricht, nämlich eben günstig zu sein, auch nur im geringsten hält, nein, man verarscht auch gerne die Kunden, zumindest kann ich mir dieses Geschehnis nicht anders erklären :

Es ist spät, ich habe ganze drei Stunden beim Arzt für eine Krankmeldung gewartet und brauche dringend meine Früchte für morgen. Billa hat noch offen, für zwanzig Minuten um genau zu sein.

Mein Auge erfasst reife Nektarinen im Angebot, 1,29€ der 1-Kilo-Korb, bei Hofer kosten sie trotzdem meist 0,99€. Mir kommen die drei Plastikschalen, die ich mitnehmen möchte, auf einmal recht leer vor, also stelle ich sie auf die Obst- und Gemüsewaage.
Diese zeigt mir gute zwei Kilogramm an. Was für ein Beschiss. Also gehe ich zurück und fülle meine drei Tassen so weit auf, dass sie zusammen drei Kilo wiegen.
Leider hat mich niemand darauf angesprochen, ich hätte es schön gefunden, einen MItarbeiter darauf hinzuweisen.

Wenn wir schon bei dem Thema Obst- und Gemüseabteilung des Rewe-Einzelhandels sind : Als sie die biologisch abbaubaren Gemüsesackerl eingeführt haben, mittlerweile sind die ja wieder weg, hat wohl keiner für so ein Sackerl zahlen wollen, bin ich mal zu einem unschuldig anmutendem Billa-Menschen gegangen und habe mich informieren wollen, ob die in der Biomüll-Entsorgungsstelle wieder raussortiert werden.
So ein verdutztes Gesicht habe ich noch nie gesehen. Als er herumgestammelt hat, dass er nicht den Hauch einer Ahnung hätte, tat er mir leid und ich ließ von dem armen Angestellten ab.

Natürlich kannte ich die Antwort bereits. Diese tollen, abbaubaren Sackerl werden nämlich einfach rausgefischt. Als würde man sich die Mühe machen, bei jedem Sackerl zu schauen, ob es eh eines aus Stärke ist.

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DIY-Tutorial : Tonteller mit Tomatensoße und Gemüse

Die eine war seltsam. Die andere auch. Strengstens hielt ich mich bei der Alternativmehl-Version an Freelee’s Rezept. Zumindest was die Zutaten anging. Die Mehlmenge habe ich halbiert, die Menge an Wasser leider nicht. Ist mir aber rechtzeitig aufgefallen um nicht im Endeffekt zu viel Pizza daheim zu haben.

Nach dem Backen sah das Teil aus wie ein Teller aus Ton oder Gips :

photo 2Man vergleiche :

gipstellerCredit : Lifestylefun

Dem Ergebnis entsprechend gibt es kein Rezept. Glutenfreies Mehl ist einfach unzumutbar. Der Geschmack ist ja noch erträglich, die Konsistenz war dafür überaus eigenartig und widerlich, zuerst krümelig und dann schleimig.

Um das restliche Ersatzmehl doch noch loszuwerden, bastelte ich mir tolles Spritzgebäck, das ich dann in Pizzasoße getunkt und schnabuliert habe :

photo 5Ich bleibe bei der Polentapizza. Die war durch die Soße und die dilletantische Zubereitung aufgeweicht. Ergo Polenta und Wasser nach Gefühl in den Topf, nicht umrühren, anbrennen lassen und irgendwie aufs Blech pappen, Soße und Gemüse drauf und basta.

photo 3

Am Tag darauf nochmal in groß :photo 4

Der obligatorische Salat für die Verdauung :

photo 1Das Ganze habe ich dann noch einmal versucht, diesmal mit Rezept und wieder wurde es nichts. Der “Boden” ist immer so weich, dass die Ich-wäre-so-gerne-Pizza zerfällt, wenn ich sie vom Blech nehmen möchte. Oder gehört das so ?

Wer also eine wabbelige, weiche Polentapizza, die trotzdem lecker ist, möchte, probiert dieses Rezept von Vegan Powercooking aus. Und weil ich nicht aufgebe, werde ich weiter herumprobieren, bis ich eine akzeptable Pizza geschaffen habe. Stay tuned.

Posting Nr. 1000 : Frau Weltmacht im großen Britannien

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Frau Weltmacht im großen Britannien

Es muss immer erst ein Jahr oder mehr vergehen, bis ich einen Reisebericht online stelle, der bis dahin in meinen Drafts herumgurkt. Oder ich vergesse ganz drauf und stoße dann zufällig wieder auf ihn und wundere mich.

Diese Erzählung spielt sich im Mai des Jahres 2013 ab.

Alles fängt mit der Buchung einer “Rosamunde Pilcher Rundreise” durch Südengland an. Es handelt sich aber um keine Massentourismus-Bus-Abfertigung, wie Pensionisten sie gerne in Anspruch nehmen, sondern man borgt sich ein Auto aus und kann entscheiden, zu welcher Tageszeit man die nächste Station, damit meine ich das Hotel, in Angriff nimmt und was für schöne Dinge und Orte man sich ansieht.

Wir beginnen in Bristol, gleich beim Airport ist auch der Fahrzeugverleih, den wir eine halbe Stunde gesucht haben. Außerdem hat es wie aus Eimern geregnet und die Rollen meines Koffers gingen beim Transport kaputt. Ich befand mich in Festtagsstimmung.
Wie man weiß, herrscht in England Linksverkehr, das brachte auch immer wieder Schwierigkeiten mit sich. Meine Mutter ist gleich am ersten Kreisverkehr gescheitert und beinahe in ein anderes Auto reingedonnert. Zur Geisterfahrermeldung ins Radio haben wir es aber leider nicht mehr geschafft.

Leute, hier in England stehen an jeder Ecke mindestens zehn Kühe und/oder Schafe !

Alle Hotels wurden mit vier Sternen bewertet, auf diese Angabe kann man sich aber leider nicht mehr verlassen. Denn unsere erste Unterkunft in Bristol war der Wahnsinn. Ein wahres Luxus-Hotel, 15+ Stockwerke, komplett verglastes, großes Restaurant, Lounge und der obligatorische Kristall-Luster in der Lobby.

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Exeter war ebenfalls luxuriös, sogar pompöser, fast wie ein Schloss :

exeter_hotelEs folgten zwei Nächte in Falmouth, wo das St. Michael’s nicht nur ein Hotel, sondern auch ein Spa war. Das hieß Whirlpool, großes Indoor-Schwimmbecken, gut ausgestatteter Fitness-Bereich, Massagebehandlungen, nur gegen Aufpreis versteht sich, alles in einem maritimen, freundlichen Stil gehalten.

england_2013_11In genau diesem Zimmer habe ich geschlafen :

Das nächste Hotel befand sich in Torquay, auch an der Küste. Dieses Städchen entspricht genau dem, was man sich vorstellt, wenn man an eine in den 80ern im Tourismus sehr beliebte Stadt denkt, die heute, 30 Jahre später so ziemlich alles an seinem Glanz verloren hat und verkommen wirkt.
Die Fassade des Hotelgebäudes war mit Grünzeug bewuchert und die Farbe an vielen Stellen abgebröckelt. Schon am Parkplatz meinte meine Mutti “Das ist eine komische Aura hier.”. Der Empfang wirkte schäbig und es war wie im Horrorfilm ein verlassenes Eckchen in dem wir einquartiert wurden. Die ganze Nacht wartete ich auf den irren Massenmörder mit dem elektrischen Tranchiermesser. Vergebens.
Bilder fand ich leider keine und vorm Selberknipsen hatte ich Angst. Ihr kennt ja die Bilder mit den Geistern drauf, die an gruseligen Orten gemacht wurden.

Es folgte schlussendlich Bath. Wir schliefen im hintersten Zimmer direkt unterm Dach, das sehr alt aber romantisch mit urigen blumenbedruckten Überdecken und dunklen, antiken Holzmöbeln eingerichtet war. In dieser Stadt entdeckte ich auch das bisweilen (wegen dem Bienenwachsüberzug) perfekteste Lakritz auf diesem Erdball. Beegan und zuckerfrei :

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Meine Theorie ist, dass die Angabe der vier Sterne bei Hotels der Durchschnitt ist. Das heißt, wir haben uns im Rahmen von zwei bis sechs Sternen bewegt. Ich mochte diese Variation aber, es hat Spaß gemacht, einmal im modernen Fitnessraum zu trainieren und dann Angst zu haben, dass einem der Putz von der Decke im Schlaf ins Gesicht krümelt und man an einer Asbest-Vergiftung stirbt.

Hin und wieder trank ich Kaffee zum Frühstück. Das stellte wirklich nirgends ein Problem dar, alle hatten sie Sojamilch. Auch in den großen Supermärkten finden sich viele pflanzliche Alternativen zu Milchprodukten :

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Großer Nachteil : In vielen Produkten steckt massiv Zucker drin und möchte man sich gesund ernähren, kostet das Zeug nochmal doppelt so viel wie bei uns, nur dass die Preisklasse der Lebensmittel hier eine Stufe höher angesetzt sind als bei uns. Obst und Gemüse war sowieso oft nur in geringen Mengen verfügbar, die Engländer haben es nicht sonderlich mit Früchten.
Dafür aber mit Recycling. Auf den Packungen  steht überall, dass man sie wiederverwerten kann oder sie bereits neu benutzt wird.

Dies war mein erster 80/10/10 HCRV*-Urlaub. Es fing damit an, dass ich überall die Obstteller beim Frühstücksbuffet leergefuttert habe, dann kamen die typischen englischen Frühstücks-Mushrooms dazu, von denen ich akribisch das Fett, wenn nicht sogar die Butter weggetupft und gewischt habe. Das “R” in “HCRV” konnte ich schon einmal streichen.
Zu Hause hatte ich mir zehn Packungen Trockenobst zu je 250g mitgenommen. Man kann sich vorstellen, wo mir Trockenpflaumen nach der zweiten Packung standen. Reifes Obst gab es nirgends, zwei Mal aß ich aus Verzweiflung sogar Bohnen, entdeckte bei Aldi (gibt  es sogar in England) dem Himmel sei dank Smoothies in der 1l-Packung, ernährte mich dann hauptsächlich von diesem Zeug und Fruchtsaft.
Am Schluss deckte ich mich auch noch ordentlich mit Reiswaffeln ein. Leider kam ich wohl keinen einzigen Tag auf genügend Kalorien, dafür kann ich mich umso mehr auf den nächsten England-Aufenthalt im Jahr 2015 vorbereiten, von dem ich dann Anfang des kommenden Jahrzehnts berichte.

*was 80/10/10 ist, kann man hier nachlesen, HCRV steht für High Carb Raw Vegan

In Exeter sind wir auf einen Bioladen gestoßen. Als ich mich so umsah, stellte ich die Vermutung auf, dass das hier der einzige in England außerhalb von London ist.
Mein mini food-haul :

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Die größten Schwierigkeiten, abgesehen vom Linksverkehr hatte meine werte Frau Mutter mit der englischen Sprache. Da hießen die Kreisverkehre “rounderball” statt “roundabout” und wenn sie mal musste sprach sie “I must to the toilet.”. Beim Lesen einer Lokaltageszeitung, die Headline lautete “Charlie Sheen Life Style”, freute sie sich darüber, etwas über einen ihrer Lieblings-Martial-Arts-Schauspieler zu lesen, der ihr in Rush Hour besonders gefiel. Rechtzeitig konnte ich sie aufklären, dass sie Jackie Chan meinte.

Wie es nicht anders sein könnte, kam mir erst zwei Tage vor der Rückreise nach Wien die grandiose Idee, auf die ich den ganzen bisherigen Urlaub gewartet hatte. Nämlich das Führen eines Reiselogbuches.

Reiselogbuch Eintrag 1 19.5.2013 – 10:30

Heute morgen aß ich aus Verzweiflung Baked Beans, wohlgemerkt mit Wasser vermischt um die gezuckerte tomato sauce loszuwerden sowie drei Scheiben brown toast. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass mein Körper in irgendeiner Form damit umzugehen weiß. Blähungen und Bauchweh also.

Reiselogbuch Eintrag 2 19.5.2013 – 11:35

Bin schon die ganze Zeit am überlegen, mit welchen Worten ich den Trip durch Südengland am besten zusammenfasse, wenn ich gefragt werde : “Na, wie war’s in England ?” Ob ich Stichworte verwenden soll ? “Regen, Kühe, Schafe, Wolken, Toiletten, Sonne, Klippen, Gras, Kühe, Schafe, Gärten, Meer, Möwen, Kühe, Schafe” oder vielleicht auch ein Link zum Intro zu Postman Pat. Wäre hier alles aus Knetmasse könnten wir gleich eine Folge drehen.

Reiselogbuch Eintrag 3 19.5.2013 – 14:10

Immer wieder begegnen wir auf den Bundesstraßen überfahrenen Tieren, was mich jedes Mal schockiert nach Luft schnappen und meine Augen schnellstmöglich schließen lässt. Scheiß Veganer.

Reiselogbuch Eintrag 4 20.05.2013 – 5:00

Breakfast in bed funktioniert nicht mit Reiswaffeln.

Reiselogbuch Eintrag 5 21.05.2013 – 18:15

Die Frau zwei Sitze weiter von mir hat soeben einen Kugelschreiber gezückt um sich einige Stellen in ihrem Buch zu markieren. In mir zieht sich gerade alles zusammen.

Schade fand ich, dass wir täglich um die 60-100 Kilometer zurücklegen mussten um rechtzeitig in den Unterkünften einzuchecken und dementsprechend wenig Zeit zum Erkunden und Abenteuer erleben blieb. Den einen oder anderen wunderschönen Garten, Leute ich sag es euch, darauf fahren die Briten voll ab, konnten wir uns ansehen und ein wenig durch die Stadt schlendern war auch drin aber durch mein boggy moor konnt e ich nicht hüpfen und zum Doctor Who Museum fahren war ebenfalls nicht drin.

Auf dem Rückflug fing ich bitterlich an zu weinen. Am liebsten hätte ich ein One Way-Ticket gebucht, die Leute sind so unglaublich freundlich und hilfsbereit und aufgeschlossen hier. Das fällt schon beim Verkehr auf. Kein einziges Mal hat irgendwer seine Hupe verwendet während wir unterwegs waren, die Autofahrer sind einfach relaxed.
Dann gibt es noch überall in der Öffentlichkeit saubere, kostenlos zur Verfügung stehende Wassertoiletten.

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Der Wizard war auch in England und hat seine Erzählung davon ebenso verwurstelt. London um genau zu sein, und die ist so lang geworden, dass er sie in drei Teile gesplittet hat. Bei ihm gibt es also sicherlich mehr zu lesen als hier.

Hier geht’s weiter zum Bericht : London Teil 1 : Schlafen Impossible

Und zuguterletzt : Der Haufen Urlaubsfotos, den ich mitgebracht habe

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Schwer zu erkennen. Ich befinde mich hier in einem Irrgarten :

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Zuckerfreie Schokolade am Flughafen in Amsterdam. Awesome !england_2013_07An den Niederlanden kann man sich was Nachhaltigkeit angeht, wirklich eine Scheibe abschneiden :

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Frau Weltmacht auf der BioFach Nürnberg

Das Hotel war dank VerdummungsmaschineNavigationsgerät schnell gefunden. Als gelernter Veganer gleich mal nach Sojamilch gefragt und über die Antwort mehr als erstaunt gewesen. “Aber natürlich haben wir Sojamilch, vor allem jetzt, wo die BioFach stattfindet !”.
Eine Sorge weniger.

Michael und ich ließen den Abend mit einem Spaziergang durch die Nürnberger Innenstadt und im Kaffee Klatsch, das mit seinem 50er/60er Jahre-Flair besticht, ausklingen. Auch das Rotlichtviertel durchstreiften wir mehr oder weniger unfreiwillig.
Nachts fiel ich nach einer angefangenen Munchkin-Runde (ich erinnere mich, auf Level 3 aufgestiegen zu sein) regelrecht ins Bett.

Zum Frühstück bahrte man uns neben Nürnberger Würstchen, Rührei und Mettwurst auch die versprochene Karaffe Sojamilch, frisches Obst und Gemüse sowie Sojaflocken und reichlich Gebäck auf. Eine Stunde und vier Tassen Kaffee später ging es dann mit der U11, die direkt am Messe-Hotel entlangläuft, zur BioFach 2013.

Es erwarteten uns acht gut gefüllte Messehallen. National und international, die Schwerpunkte lagen auf Lebensmittel und Verpackung, wie sich später herausstellen sollte und mit Samples ging man sparsam um.
Das wunderte mich, denn, wäre ich ein Großhändler, interessierte mich, wie die Produkte, die ich an den Kunden bringe, schmecken. Gut, hier spricht auch der Schnorrer in mir, trotzdem leuchtet es ein, dass man probiert, ehe man Lieferverträge unterschreibt.

Wirklich relevant für uns war nur etwa einer von zehn Ausstellern. Trotzdem sind wir von 9h bis 16h durch die Hallen gewandert. Viel gesehen, viel gelogen, viel gekostet. Was soll ich sagen, ich war fertig.

Tag Nummer zwei ging ich ein weiteres Mal mit vier oder fünf Tassen Kaffee an.
Ich blieb dieses Mal nur bis Mittag auf der BioFach, den Rest der Zeit bis 16 Uhr, wo wir wieder in die Stadt aufbrachen, verbrachte ich damit, zu schlafen und Zahnseide zu kaufen.

Weil ich es mir notiert hatte und in der Nähe des Kaffee Klatsch, wo im Gegensatz zu letztem Mal einen Tisch reserviert hatten, damit wir nicht mehr an der Theke sitzen mussten, machten wir noch einen Sprung zum Asia Food-Center in der Fürther Straße 40. Bitte >nicht< aufsuchen. Es ist schäbig und hat außer ein paar alten Lebensmitteln aus dem Orient rein gar nichts zu bieten. An diesem Abend gewann ich die Munchkin-Runde. Michael half mir, die laufende Nase zu besiegen und schnitt sich somit ins eigene Fleisch.

Wer sich nun fragt, wo die Fotos sind, den muss ich enttäuschen. Auf der Messe waren für Nicht-Reporter nur Handyfotos erlaubt, so ließ ich die Kamera im Hotelzimmer und nahm sie auch nicht auf die Streifzüge durch die Altstadt mit. Aber im Internet finden sich genug Bilder von Nürnberg, für diejenigen, die es interessiert, wie die Stadt aussieht.

Wartet, ein Bild habe ich. Es zeigt, welche Süßigkeiten in Riegelform ich während meinem Aufenthalt in Deutschland verputzt habe. Ich mag es, Verpackungen besonderer Sachen aufzuheben.

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Auberginen-Couscous

Auberginen-Couscous

  • fertig zubereiteter Couscous in gewünschter Menge
  • 1 Aubergine/Melanzani
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1EL Tomatenmark
  • 1EL Essig
  • 1TL Paprikapulver
  • Öl
  • Chili
  • Salz

Aubergine würfeln und anbraten. Zwiebel ebenfalls würfeln, zur Aubergine geben und andünsten. Tomatenmark auf Topfboden anrösten, mit Essig löschen. Brühe zugießen, köcheln lassen. Couscous in gewünschter Menge zubereiten. Auberginenmasse würzen und mit Couscous anrichten.

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My Vegan Wednesday Number Four

Anzahl der Äpfel/Bananen : Drei/Eine

Anzahl der mit Kaffee gefüllten Tassen : Eine

Heute wollte ich ein wenig rechnen. Somit kosten 2675, ich traue mich zu sagen “gesunde”, vegane Kalorien 5,70€, Energie- und Arbeitsaufwand nicht miteinberechnet.

Keine Sorge, bei so vielen Kalorien habe ich mittlerweile bereits drei (!!!) Kilo zugenommen und mich ab morgen auf die “Scheiße-ich-habe-trotz-gesunder-Ernährung-und-Training-an-Gewicht-Fettmasse-UND-Umfang-zugenommen”-Diät gesetzt. Die sieht so aus, dass ich nicht zu Mittag esse und unter 2000 Kalorien bleibe.

My Vegan Wednesday Number One

1. Brot mit veganem “Obatzdem”

2. Der “Obatzde”

3. Honigmelone

4. Veganer Frischkäse

5. Bohnenburger

6. Orientalischer Milchreis

7. Erdäpfelkäse

Nicht fotografiert :

8. Indische Linsensuppe
9. Kichererbsen-Karfiol-Curry (lt. Aussage eines Fachmannes auch “Aloo Gobi” genannt)
10. All das unspektakuläre Zeug, das ich sonst noch so gemampft habe (Obst, Gemüse, Obst, noch mehr Obst)

REZEPTE FOLGEN (VERDAMMT, JA !)

Zurück aus : Kärnten/Lavanttal – Ein Reisebericht

Um euch ein Dilemma, wie wir es bei meinem letzten Urlaubsaufenthalt hatten, zu ersparen, habe ich ein neues “Frau Weltmacht berichtet von heiligen Tagen”-Konzept entworfen. Es baut sich folgendermaßen auf :

  1. Der klassische Kram von wegen “Da waren wir …”, “So war das Wetter …” “Dort sind wir überall hin …” “Das habe ich gegessen …” “So viele Zotteln hatte der Teppich auf meiner Bettseite …”
  2. Kreisdiagramme : yes, you heard me right
  3. Mitbringsel
  4. Nervige, langweilige Urlaubsfotos

***

Erstens

Ort : Milchstraße – Erde – Europa – Kärnten – Lavanttal – Berg – Ferienwohnung

Wetter : Um Rammstein zu zitieren : Eins … hier kommt die Sonne, Zwei … hier kommt die Sonne … Drei … sie ist der hellste Stern von allen …

Sightseeing : Berg, Berg, Berg, Keltenwelt, Schlucht mit Wasserfällen, Berg, Berg, Berg, Supermarkt, Berg, Berg, Autoinnenleben, Berg

Ernährung : Obst, Gemüse, Reiswaffeln, Müsli, Körndlbrot, der obligatorische Urlaubs-Tofu

Zotteln : 163 Stück

***WERBEPAUSE***

Zweitens

Die Aktivitäten beziehen sich auf die Zeit von 7 Uhr morgens bis 23h am Abend.

***WERBEPAUSE***

Drittens

  • Sonnenbrand
  • Kopf voll schlechter Musik (bringt mal eine starrköpfige Mutter, die nicht mit sich – oder mir – alleine sein kann, dazu, das Radio abzustellen, wenn nicht gerade relevante Nachrichten erstattet werden)
  • schlechtes Gewissen wegen CO2-Emissionenn
  • Bücher. Vier Stück um 1,60€ vom Bücherflohmarkt. Ein Glückstreffer. Darunter Sophies Welt.

***WERBEPAUSE***

Viertens

Kartoffel-Gemüse-Curry-Auflauf

Kartoffel-Gemüse-Curry-Auflauf

Zutaten für 2-3 Personen

  • 450g Kartoffeln, gekocht
  • 500g Gemüse nach Wahl, gekocht
  • 300ml Pflanzenmilch
  • 2 EL Maisstärke
  • 1 EL Öl
  • Curry
  • (Garam Masala)
  • Salz

Maisstärke mit 2 EL der Pflanzenmilch mischen. Restliche Pflanzenmilch aufkochen, Stärke einrühren. Stark würzen. Kartoffeln und Gemüse in Auflaufform mit der Soße übergießen und bei 200°C für 10-20 Minuten backen.

Ein komplett misslungener 80/10/10-Versuch

UPDATE : Bin mittlerweile erfolgreich umgestiegen.

MEIN komplett misslungener 80/10/10-Versuch. Also High Carb Raw Vegan. Obst und ein bisschen Gemüse eben.

Es fing Samstags mit einer ganzen, mittleren Wassermelone und einem unbeschreiblichen Hochgefühl an und endete Montag mit 2 Bananen und Übelkeit sowie einer heftigen Hyperglykämie (Überzucker -> 430 mg/dl -> verdammt uncool !).

Weil wir schon dabei sind, hier eine Liste von dem, was ich gegessen habe :

Samstag :

  • etwa 1600g Wassermelone
  • 150g Sojaghurt
  • 2 Reiswaffeln
  • 800g Orangen
  • 800g Orangen
  • etwa 450g Bananen
  • roter Rübensalat
  • ein paar Salzstangen

Sonntag :

  • 800g Orangen
  • 1 Seitanwürstchen
  • 200g gekochtes Gemüse
  • 750g Zuckermelone
  • 200g Salat
  • 2 Tomaten, 4 Äpfel, 2 Karotten, 1 Orange, 3 kleine Spitzpaprika
  • 4 Reiswaffeln
  • 300g Tofu

Montag :

  • 1400g Äpfel
  • 1 Zucchini,500g Champignons, 1 Salatgurke
  • 2 Bananen

danach beschloss ich, den Versuch zu beenden und aß Reiswaffeln mit weißem Bohnenpürree, es ging mir sofort wieder gut, abgesehen vom hohen Blutzucker, den ich zum Glück schnell wieder senken konnte

Verlauf :

Am Samstag ging es mir super, ich fühlte mich genährt und kräftig und mein Blutzucker konnte gar nicht schöner sein, obwohl ich kaum Insulin für die Mengen an Früchten, die ich aß, brauchte.

Sonntag wendete sich das Blatt. Gegen Mittag schoss mir auf einmal der Zucker hoch und ich hatte große Schwierigkeiten, ihn zu senken. Außer dem fühlte ich mich matt und hätte ich es nicht besser gewusst, würde ich behaupten, man gab mir Schlafmittel. Ab Nachmittag konnte ich mich kaum wach halten, ständig sind mir die Augen zugefallen.

Das Schlimmste ist aber das schreckliche Körpergefühl, das mich ab Sonntag Abend überkam. Ich versuche, es zu beschreiben : einerseits war ich voller Elan, andererseits hätte ich auf der Stelle ohnmächtig umfallen können, mir war speiübel und ich konnte kaum essen. Bei den letzten beiden Bananen, Montag Nachmittag, musste ich beinahe erbrechen. Es fühlte sich an, wie eine Hypervitaminose oder eine Fruktoseintoleranz. Oder ein Blutzucker von >1000, ehrlich.

Getrunken habe ich ausreichend und hätte ich NOCH MEHR gegessen, läge ich jetzt vermutlich im Spital.

Zu meinen Fragen :

  • Was habe ich falsch gemacht ?
  • Was hätte ich essen sollen ?
  • Wieso haben es alle anderen geschafft, nur ich nicht ?
  • Warum liegt denn hier überall Stroh rum ?

***

Artikel zu diesem Thema :

  1. Was 80/10/10 überhaupt ist
  2. Was mich davon abhält, 80/10/10 zu sein

Was mich davon abhält 80/10/10 zu sein

  1. die benötigte Menge an Obst und Gemüse wäre zu teuer
  2. diese Unmenge an Früchten könnte ich nur mit Schwierigkeiten nach Hause transportieren, wenn ich sie so günstig, wie möglich kaufe
  3. ich habe Angst, dass mein Blutzucker spinnt, wenn ich so viel Obst auf einmal esse, was bis zu 15 Broteinheiten entspräche
  4. es würde mich unflexibel machen, ich kann unmöglich Kiloweise Obst mit in die Schule oder in die Stadt/auf Ausflüge mitnehmen

Leute mit 80/10/10-Erfahrung : Entkräftigt meine Argumente ! Wie bekommt ihr das hin ?

***

Artikel zu diesem Thema :

  1. Was 80/10/10 überhaupt ist
  2. Hier geht´s zu meinem 80/10/10-Versuch

Da mache ich auch gleich mit : Lieblings …

…Pflanzenmilch Soja-Drink Natur (ungesüßt) von Alnatura. 1:1 mit Wasser verdünnt.
…Brot mag ich nicht.
…Öl Rapsöl, kaltgepresst.
…Salz NaCl.
…Hülsenfrucht Alle, Alle, Alle !
…Gemüse Jede Sorte bis auf Avocados. Und Süßkartoffeln.
…Obst liebe ich heiß. Zu meinen Favoriten zählen : Mango, Pomelo und Grapefruit.
…Saft ? Was mache ich mit Saft ?
…Sahne Kokosmilch. Mit Wasser verdünnt.
…Kräuter Liebstöckl, Dille
…Gewürz Curry-Gewürzmischung, Lebkuchen-Gewürzmischung, Zimt, Chili, Ingwer
…Nüsse&Samen kann ich nicht essen, da brennt mir der Mund in letzter Zeit von.
…Tee Ingwer-Zitrone, Chili, Indischer Gewürztee, Englische Schwarztees, Matcha Chai
…Dessert Obst ?
…Frühstück Pancakes, (Baked) Oatmeal, WEETABIX !!!
***
mittlerweile gesehen bei :
copyright belongs to : Sophie*sophiegoesvegan

Es ist vorbei !

Euch ist sicher aufgefallen, dass meine letzen 4 Posts “bloß” Rezepte waren. Die letzte Zeit war schulisch sehr stressig für mich, weshalb ich aber nicht aufhören wollte, etwas zu bloggen und da ich schon ein paar Rezepte als Drafts gespeichert hatte, dachte ich mir “Why not ?”.

Nun zu etwas Anderem.

Mir als Obst- und Gemüse-Fan ist diese Saison etwas Besonderes aufgefallen. Das supergünstige Grünzeug aus allen möglichen Ländern auf dem Erdball verteilt, ist viel aromatischer geworden. Die Melonen schmecken nach Etwas, genau so wie auch die Erdbeeren und auch die Mangos sind irrsinnig gut und saftig. Und das alles obwohl man sie zum supergünstigen Globalisierungs-“verschmutzen-wir-die-Luft-und-verschwenden-unnötig-Ressourcen”-Preis erhält. Ja, ich kaufe solch Obst und Gemüse, das Bio-Zeug ist mir zu teuer und auf das “Bio”-Label kann ich mich nicht mehr verlassen.

Und jetzt noch ein Bild :

* Das kleine Kind sieht doch so derb brutal aus |,,|

Die Knorr Vie – Strategie

Stell dir vor, es gibt auf einmal ein Produkt, das meint, 50% deines Tagesbedarfs an Obst und Gemüse zu decken. Es ist ein kleines Fläschchen gefüllt mit einem sonderbaren Saft aus verschiedenen Früchten. Und es ist böse.

Das dunkle Geheimnis von Knorr Vie ist folgendes :

Erstens nehmt ihr lediglich die Vitamine und den Fruchtzucker aber nicht die wichtigen Ballaststoffe der Früchte zu euch (ähnlich wie bei Smoothies).

Und diese an sich tolle aber für den (faulen, obst- und gemüsehassenden aber doch etwas gesundheitsbewussten) Konsumenten unheimlich gemeine Strategie ist jene, dass in einer Packung genau 3 Flaschen enthalten sind. Jeder der rechnen kann, schließt daraus, dass man 2 Flaschen pro Tag benötigt (wenn man sonst nur Schnitzelsemmeln, Leberkäse und Schokolade frisst) und eine für den nächsten Tag übrig bleibt. Ergo kauft man 2 Packungen davon. Und weil es so gut schmeckt und es viele tolle Sorten von dem mit Zitronensäure verseuchtem Zeug gibt, hört man gar nicht mehr auf es zu kaufen.

Und der goldene Windbeutel geht an …

gemüsestrudel mit joghurtsoße und salat

Gemüsestrudel mit Joghurtsoße und Blattsalat

2 Personen

  • 1 Strudelteigblatt
  • 500g Tiefkühlgemüse
  • 1 Ei
  • 2 EL Sauerrahm
  • 1 EL Semmelbrösel
  • 10g Butter
  • 125g Joghurt
  • Kräuter
  • Salz

Gemüse für 15 Minuten in die Pfanne schicken, dann mit dem Pürierstab total vernichten. Ei, Sauerrahm, Brösel und etwas Salz zum Grünzeug schmeißen und durchmischen, bis der Arm wehtut. Teig auf einem Geschirrtuch ausbreiten und mit der Gemüsemasse verschönern, dann einrollen (Vorsicht, der Strudel könnte sich weigern, mit dem Tuch zu interagieren) und mit zerlassener Butter bestreichen, bis er nur so vor Fett trieft. Jetzt wird´s schwierig : Es muss zu schaffen sein, den fertigen, tropfenden Strudel auf das Blech zu befördern. Ich wünsche viel Glück.

Alle, die das auf die Reihe bekommen, können stolz auf sich ein und verdienen vollsten Respekt. Nach 40 Minuten bei 175°C darf der Gemüsestrudel dem Ofen entnommen und verspeist werden, sofern eure inneren Organe nichts gegen 150°C heißes Essen haben.

Wer die 40 Minuten produktiv nutzen möchte, kann sich an die Joghurtsoße und den Salat machen : Joghurt mit Kräutern und Salz mischen, Salatkopf entzweien und kleinschneiden bis kein Blatt mehr ganz ist.

Und da wären wir auch schon fertig.