Die 10 schrecklichsten Last-Minute-Geschenke für Weihnachten / Päckchen 23

Es ist unglaublich wie kreativ Menschen unter Zeitdruck werden, das wird vor allem zu oder besser gesagt vor Weihnachten, so um den 22. oder 23. Dezember herum, wunderbar unter Beweis gestellt.

In meinem heutigen Artikel möchte ich euch mein Best Of-Schreckliche-Last-Minute-Geschenke vorstellen.

Auf Käthe Veganete weiterlesen …

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Die 5 schwachsinnigsten Weihnachtsgeschenke / Päckchen 4

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Welche Dinge und wieso ihr diese euren Liebsten auf keinen Fall zu Weihnachten oder jeglichem anderen Anlass schenken solltet zähle ich euch heute zum Anlass des vierten Päckchens auf.

Auf meinem neuen Blog weiterlesen.

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Eine Kreuzfahrt ist anstregend. Viel frische Luft und kräftezehrende Landgänge – da freut man sich am Abend aufs Bett und auf einen erholsamen Schlaf. Dumm nur, wenn wie im Fall einer Passagierin auf einer Mittelmeerkreuzfahrt der Lärm es nicht zulässt. Nicht Partys oder andere Gäste haben zu der Beschwerde geführt: Das Meer war zu laut. Die Passagierin beklagte sich darüber, dass sie keine Nacht schlafen konnte, weil die Meeresgeräusche sie daran hinderten.

Enttäuscht war ein frisch getrautes Paar, das sich auf eine Flitterwochen-Kreuzfahrt in die Karibik begab, vom lahmen Service an Bord. Der Ehemann beschwerte sich nach der Rückkehr darüber, dass man sie nicht gebührend empfangen habe. Er habe sich erwartet, jeden Tag eine weiß dekorierte Kabine mit verstreuten Rosenblüten vorzufinden. Außerdem habe er gedacht, dass zumindest ein Butler täglich Champagner und Beeren vorbeibringt. Er habe zwar nichts dergleichen bestellt, sei aber der Meinung gewesen, die Besatzung müsse doch wissen, dass die beiden frisch verheiratet sind, und sich entsprechend um das junge Glück kümmern.

Eigentlich sollte man meinen, dass schlechter Service an Bord Anlass zur Beschwerde gibt. Nein! Das zuvorkommende, nette und bemühte Personal eines Schiffes erregte den Ärger eines Paares aus Yorkshire, das sich darüber beschwerte, wegen der netten Crew viel mehr Trinkgeld ausgegeben zu haben als geplant, und dieses Geld nach der Reise vom Veranstalter wieder zurückhaben wollte.

Zu guter Letzt ist da noch die Beschwerde einer Passagierin, die sich darüber beklagte, dass sie kein Fenster in ihrer Kabine hatte. Sie könne auch nicht verstehen, warum keiner an Bord in der Lage war, ein Fenster einzubauen, damit sie ebenfalls den Ausblick aufs Meer genießen konnte. Dumm nur, dass sie eine Innenkabine gebucht hatte.

Das war mein Best Of “Die dümmsten Beschwerden der Kreuzfahrer” via derstandard.at

So einen Artikel habe ich dem Standard nie zugetraut, da er für mich in die Spate des Tendenz-Qualitätsjournalismus fällt. Seit wann lässt er sich auf solche Boulevard-Zeitungs-Themen herab ? Trotzdem bin ich über die Leichtsinnigkeit der Menschen schockiert und amüsiert gleichzeitig.

Diese Kreuzer gleichen heutzutage Inseln, sind scheinbar in sich geschlossene Ökosysteme, wochenlang unabhängig von ihrer Außenwelt. Was haben sie denn alles an Bord ? Nebst obligatorischen Restaurant, Kabinen und dem ganzen Mitarbeiter-Unterbringungs-Maschinenraum-Gedöhns sowie Entertaintment-Content wie Wasserpark, Theater, Kino, Shopping-Mall, Bücherei, Vergnügungspark inklusive Achterbahn und Ballsaal fehlen eindeutig die Botschaften aller Herren Länder, eine eigene Müllverbrennungsanlage, diverse Fabriken zur Erzeugung benötigter Güter (Autos, Eisenbahnen, Fertigteilhäuser, Rauhfasertapeten, …), Alpinlandschaften zum Skifahren, Obdachlosenheime, Raumfahrtstation und die gute alte Flugzeuglandebahn inklusive Terminal.

Ein Pensionistenheim in das Inventar des Schiffes aufzunehmen würde allerdings dem Ausbraten von Salami in Öl gleichen.*

Wäre es denn sonst auf Dauer wirklich auszuhalten ohne eben Genanntem ganze zwei Wochen von der Heimatstadt fernzubleiben ?

*Eine Anspielung auf den hohen Fettgehalt dieser Wurst musste heute sein.