Frau Weltmachts Kuriositätenkabinett #3

amazonbrains avici balkanriegel cameron fridge geschirrtuch jello kokosmilch nimmjesus sonntagsvordemkreuz

*der Typ auf Bild Nummer 2 ist Avicii

Erdbeeren mit Sojajoghurt

Dieses “Dessert” war mein Liebling als ich noch ein Kind war. Damals enthielt es Sauerrahm und Zucker. Welch Graus.

Heute, als sich vegan ernährender Mensch nehme ich einfach ein paar Erdbeeren, schneide sie klein und tu Sojajoghurt drauf. Wer mag, süßt ein wenig nach. Simple Shit.

Wenn ein Haustier gequält wird

Abgesehen von der Tatsache, dass man einem Tier in meinen Augen die Freiheit nimmt, wenn man es bei sich zu Hause einsperrt, kommt es in Haushalten mit Kind oft vor, dass dieses das Gefühl von Macht und Beherrschen mit dem besagten Tier kennen lernt.

Um konkreter zu werden, war ich gestern zu einer Familie eingeladen, der ein sechsjähriger Junge angehörte und in deren Wohnung eine junge Katze lebte. Nehmen wir an, der Bursche heißt Markus.

Markus hielt die Katze permanent am Oberkörper fest und zerrte sie durch die Wohnung. Man sah ihr richtig an, wie wenig ihr das gefiel, aber sie wehrte sich nicht. Weil sie es bereits gewohnt war ? Das Kind hat das Tier wie eine Puppe behandelt. “Ich glaube, er hat Hunger, ich gebe ihm was zu essen…” “Er ist müde und will schlafen gehen…” “Er fühlt sich bei dir nicht wohl…” Nichts von alledem traf zu.

Das noch nicht alles. Um der Katze ein wenig Leid zu ersparen bat ich ihn, sie mir doch mal auf den Schoß zu setzen. Er frug “Wie lange ?”. Ich ging darauf ein und meinte “5 Minuten.” Nach 20 Sekunden kam er wieder und nahm sie ein weiteres Mal mit, wo sie es sich gerade auf meinem Schoß in aller Ruhe gemütlich gemacht hatte. Das ging noch ein zweites Mal so, als sie friedlich bei Jü lag, mit dem Unterschied, dass er 20 Minuten “Ruhepause” für das Tier verlangte.

Markus unterbrach immer wieder das Gespräch mit “Da darf er nicht sein !” “Er darf da nicht drunter !” (hier ist die Couch gemeint, worunter sich die Katze mutmaßlich vor dem Bub versteckte) “Er soll nicht ins Wohnzimmer !”. Als ich mich erkundigte, wo die Katze denn sein darf, gab er das Vorzimmer und die Küche an, beides lächerlich kleine Räume.

Weil ich Kinder für ihre Aussagen, die nur so vor Wahrheit strotzen und es unglaublich gut auf den Punkt bringen, liebe, möchte ich noch mit euch teilen, was Markus im Bezug auf die Katze sagte :

“Nur bei mir ist sie in Freiheit. Bei dir ist sie nicht frei !”

“Ich will sie besitzen !”

Jü und mir wurde das zu viel und wir verließen die Wohnung. Wir flohen.

Sollte ich mich an den Tierschutz wenden ? Die Eltern belächeln es nur und begreifen den Ernst der Lage nicht. Wie würdet ihr handeln ? Ich brauche eure Hilfe. Vegans to the rescue.

61285011

Heute habe ich etwas Aktuelles für euch. Es geht um die Lehr-Broschüre “Ganz schön intim” (sollte der Staat sie vom Netz genommen haben, schreibt mir einen Kommentar, ich schicke sie euch gerne per Mail).

Die Broschüre wirft derzeit viele Diskussionen auf. Denn die absolut nicht mehr zeitgemäße Klischee-Familie á la “Mutter-Vater-Kind” wird in Frage gestellt und – jetzt kommt’s – Hetero-, Bi- und Homosexualität stellt man auf eine Ebene.

Das wollen wir nicht !

Wir möchten die rosaroten Brillen auflassen. Wir möchten idealisierte Familienbilder. Wir möchten nicht aufgeklärt werden. Wir möchten verklemmt bleiben und erst nach der Ehe miteinander schlafen. Wir möchten lesbische und schwule Paare schief anschauen. Wir möchten nichts mit diesen “Homos” zu tun haben. Wir möchten weiterhin unsere und die Augen unserer Kinder vor allem Bösen und Perversen abseits unserer Traumwelt aus Barbies, Welpen und glücklichen Rindern verschließen. Wir bleiben dem Eskapismus treu.

Mehr Informationen entnehmt ihr diesem Artikel.

Das sagt die Wiener Zeitung dazu.

Es ist vorbei !

Euch ist sicher aufgefallen, dass meine letzen 4 Posts “bloß” Rezepte waren. Die letzte Zeit war schulisch sehr stressig für mich, weshalb ich aber nicht aufhören wollte, etwas zu bloggen und da ich schon ein paar Rezepte als Drafts gespeichert hatte, dachte ich mir “Why not ?”.

Nun zu etwas Anderem.

Mir als Obst- und Gemüse-Fan ist diese Saison etwas Besonderes aufgefallen. Das supergünstige Grünzeug aus allen möglichen Ländern auf dem Erdball verteilt, ist viel aromatischer geworden. Die Melonen schmecken nach Etwas, genau so wie auch die Erdbeeren und auch die Mangos sind irrsinnig gut und saftig. Und das alles obwohl man sie zum supergünstigen Globalisierungs-“verschmutzen-wir-die-Luft-und-verschwenden-unnötig-Ressourcen”-Preis erhält. Ja, ich kaufe solch Obst und Gemüse, das Bio-Zeug ist mir zu teuer und auf das “Bio”-Label kann ich mich nicht mehr verlassen.

Und jetzt noch ein Bild :

* Das kleine Kind sieht doch so derb brutal aus |,,|