Fundstücke des Monats #52

Von den Fundstücken am Donnerstag zu den Fundstücken der Woche zu den Fundstücken des Monats. Und die Nummer bleibt gleich.

Before and After ist eine schöne Zusammenstellung von der grafischen Nachbearbeitung des Portraits einer jungen Dame die von Menschen, einige Amateure, andere Profis aus 25 verschiedenen Ländern durchgeführt wurde.

Wenn ihr das angesehen habt, dann könnt ihr euch gleich Milk for the Ugly geben. Diese merkwürdige Geschichte gehört zu den Dingen, die man zufällig auf der DeviantART-Hauptseite entdeckt. Eine recht außergewöhnliche Sache, nur der Zoom-Effekt ist absolut nicht notwendig, finde ich.

Nein es gibt in diesem Artikel keinen roten Faden und für Überleitungen bin ich nicht in Stimmung. Was ein Bobo sein soll, ist bekannt, nicht ? Ja, jetzt kommt die schlimme Nachricht : Viele von uns sind Bobo-Spießer ! Lest selbst.

Auch in meinen eigenen vier Wänden wird, sobald es um meinen Veganismus geht, gerne damit argumentiert, dass Hitler Vegetarier war. Genau so wie Stalin, Dschingis Khan, George W. Bush und Osama Bin Laden. Dafür gibt es sogar einen Fachterminus : Reductio ad Hitlerum.

“Ich bin grad Primark” fängt anschaulich das Lebensgefühl der Menschen, die einen Scheiß drauf geben, ob ihr giftverseuchtes 1,50€-Oberteil nach zweimaligem Tragen zerfällt, und was mit dem Einkauf in Mode-Discountern so alles verbunden ist, ein.

Unterhaltsames für triste Tage bieten die Spielereien von Orteil. Call me Shirley stellt zum Beispiel so etwas hier zusammen :

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Der Cookie Clicker hat auch mich schon in seinen Bann gezogen. Es fängt harmlos mit einem Cookie an, der beim Draufklicken Kekse “produziert”. Je mehr Kekse man hat, desto mehr Cookie-Production-Tools kann man freischalten. Cursors, Grandmas, Cookie Prisms (Converts light itself into cookies). Das Schlimme dabei ist, dass man immer mehr Cookies möchte um Achievements zu bekommen und Upgrades freizuschalten.
Ein Teufelskreis. Dazu kommt noch die gruselige Grandmapocalypse

Als Drittes im Bunde gibt es Nested, welchem ein geniales Konzept zu Grunde liegt. Es ist ein gigantisches Drop-Down-Menü, das gefühlte Milliarden von Universen beherbergt, in denen sich wiederum galaktische Supercluster befinden, in diesen sind Galaxien, weiter geht es mit Sternsystemen und schon haben wir die Planeten, dann gehen wir ins Meer und erforschen die Gedanken eines großen Tümmlers : “There’s things. Down there. Deep down.” In den Qwubbeln, die sich in den Quarks der Atome seiner Hautzellen finden wir wieder ein paar Universen, darunter ein Stackoverse und ein Cookieverse.

Unlängst hat sich jemand auf vice.com über eine spießige, verklemmte Kolumnistin lustig gemacht, die 21 Dinge aufgezählt hat, die ihr am Sex rein gar nicht taugen. Wer sich vor dem Film Feuchtgebiete ekelt, sollte jetzt nicht weiterlesen. 21 Dinge, die Sex so wahnsinnig sexy machen.

Wo wir schon bei dem Thema sind, ein Freund, ich weiß nicht, ob er hier erwähnt werden möchte, hat mir vorige Woche die Fetish Map gezeigt. Es ist sehr interessant, wie gut sich die große Welt der “fetishes” auf einer Landkarte veranschaulichen lassen.

Diesen Monat kann ich euch leider nur ein Video bieten. Dafür geht es um Gemüse und Star Wars. Also Star Wars mit Gemüse als Darstellern. Store Wars mit Chewbroccoli, Princess Lettuce und Cuke Skywalker. Sehr liebevoll gemacht und demnach sehenswert. Seht her : Store Wars !

[youtube http://youtu.be/hVrIyEu6h_E]

Und jetzt die Bilder !


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[1] http://gebruedermoped.com
[2] http://blog.todamax.net/

Neulich beim Deichmann …

… musste ich mir unweigerlich die Frage stellen, nach welchem Prinzip Trends entstehen.

Es kann doch nicht der Ernst der Modeindustrie sein, dass sie jungen Frauen vorgeben, dass sie BERGSTEIGERSCHUHE in allen erdenklichen, bizarren Formen tragen sollen, wobei ich anzweifle, dass auch nur eine von ihnen jemals auf einem Berg war, wenn überhaupt weiß, was mit dem Begriff “Schneegrenze” gemeint ist. Aber das kann man ja mit seinem iPhone googeln.

Damit ihr wisst, wovon ich rede :

War das zu viel ? Ja ? Dann wisst ihr jetzt, wie ich mich gefühlt habe.

Ich bin noch nicht fertig.

Warum steht die Bezeichnung “Vintage” für “Klaue deiner Oma die Kleidung” ?

Wieso muss man kurze Hosen auf Biegen und Brechen auch im Winter (mit seltsam gemusterten Strumpfhosen drunter) tragen ?

Aus welchem Grund setzen Jugendliche, die, im Gegensatz zu Menschen, wie mir, die unter ihrer Sehschwäche leiden, weil sie ohne Sehhilfe verloren sind, mit einer wunderbar klaren Sicht gesegnet sind, übergroße Hornbrillen auf, die damals, vor 50 Jahren, von Männern getragen wurden, die mit ihrem Schnauzbart wie die ärgsten Vergewaltiger/Massenmörder aussahen ?

Was hat es zu bedeuten, dass sich Mädchen und Frauen einbilden, sie wären “einzigartig”, obwohl sie alle gleich aussehen ? Wollen sie sich nicht eingestehen, dass sie auch nur mit der Masse gehen ? Trauen sie sich nicht, ihr eigenes Ding durchzuziehen um echte Individualität zu erzielen ?

Zum Abschluss noch ein paar Exempel zum Thema “Vintage” :

Info : Ich möchte hier niemandem vorschreiben, was er anzuziehen hat oder nicht. Es ging mir bloß darum, ein wenig Dampf abzulassen und auch mal wieder meinen Senf dazuzugeben.