Ein ganz normaler Sendetag bei Kronehit

Die Songauswahl der Moderation

kronehit_songs

Der Flirtprotector

Wie das schon klingt. Im Grunde genommen geht es darum, dass Kronehit eine Handynummer zur Verfügung stellt, die Frauen nutzen können um Männer, die an ihnen interessiert sind, bloßzustellen. Das funktioniert so :

Die selbstbewusste Frau besucht vielleicht alleine, vielleicht mit einem Haufen Freundinnen ein Lokal in der Nachtszene Österreichs. Nichtsahnend nähert sich ihr schon ihr erstes Opfer. Ein Typ, der all seinen Mut zusammengefasst hat um das Mädl da am Bartresen anzusprechen, weil sie ihm so gut gefällt mit ihrer attraktiven, freundlichen Ausstrahlung. Sie kommen vielleicht ein klein wenig ins Gespräch und er fragt sie nach ihrer Nummer. Sie gibt ihm die Telefonnummer des “Kronehit Flirtprotectors” und die beiden verabschieden sich.

Am nächsten Tag denkt sich die arme Sau von Mann, na rufen wir die Hübsche von gestern doch mal an.
Niemand hebt ab. Noch ein Versuch. Nichts. Ah, die Sprachbox. Na reden wir ihr doch was nettes drauf, damit sie sich vielleicht wieder erinnert, wenn sie sich eventuell am Vortag noch aus lauter Selbstzufriedenheit ins Koma gesoffen hat und mit irgendeinem mindestens genau so besoffenen Trottel mit nach Hause ist und sich heute an genau gar nichts mehr erinnern kann.

Die Kronehit-Redaktion hört sich dann regelmäßig an, was die traurigen Gestalten ihnen so auf die Box gesprochen haben und die besonders armseeligen Nachrichten kommen ins Radio. Wenn sie Glück haben, meldet sich die Frau, die das alles verbockt hat, weil sie einfach nicht den Mumm hat, einem Mann zu sagen, dass sie nicht an ihm interessiert ist, und sie kann dem Typen auch noch die Schandmaske aufsetzen. Na wenn das mal nicht niederträchtig ist.

Nachtrag : Die Nachrichten werden nicht als Original gesendet sondern nachgesprochen um die Anonymität der Anrufer zu wahren. Na wenigstens.

Nachzuhören hier.

flirtprotector_schandmaske


[1]

Blumenstrauß oder Beziehungsaus

Als wäre das noch nicht genug gewesen, gibt es noch eine Sendung namens “Blumenstrauß oder Beziehungsaus”. Wie nett sich das reimt.

Hier hat sich die Redaktion mal was ganz was tolles einfallen lassen : Menschen in einer Beziehung haben die Möglichkeit den Herrn Knapp zu beauftragen, ihren Partnern einen Strauß Blumen zu vermitteln, am besten noch mit einer subtilen Botschaft von Unbekannt.

Das Ziel dabei ist herauszufinden, ob die bessere Hälfte davon ausgeht, dass die Blumen vom Freund/der Freundin sind oder an ganz jemand anders denkt. Eine Affäre vielleicht ? Lustig wird es, wenn Männer denken, der Strauß wäre von ihrer Mutter.

Schluss mit Vertrauen in seinen Partner. Schickt ihm per Radiomoderator ein paar Rosen und schaut, ob er euch treu ist oder mit Meinrad Knapp durchbrennt.

Nachzuhören hier.

[1] http://www.ooegeschichte.at/themen/politik-recht-und-gesellschaft/schande-folter-hinrichtung/ehr-und-schandstrafen/schandmasken/

Wien wird Berlin oder : Wir haben jetzt auch noch einen Veganz dazubekommen

1 Vote für “Testbericht über diesen neuen Vegansupermarkt”

Du hast ihn dir gewünscht, jetzt bekommst du ihn als Posting Nummer 1005 :

Vegane Supermärkte sprießen nun auch in Wien wie Unkraut aus dem Boden. Die Leute hier haben sich ja mächtig prächtig Zeit gelassen. Angekündigt war die Eröffnung im Herbst 2011. Veganz gibt es hier in der Landeshauptstadt seit 13. Juni 2014.

Angekommen am Naschmarkt (U4 Kettenbrückengasse) laufe ich meinem durch Hitze bedingten Delirium erst einmal in die falsche Richtung. Die Margaretenstraße Nummer 44 ist schnell gefunden und nach nur 15 Minuten Fußweg entdeckt man am Straßeneck den die, oder das Veganz. Als Erstes sticht mir der Bio-Reismilch-Eis-misch-es-dir-wie-du-willst-Automat zu meiner linken und das gut mit Obst-Zeugs und so Sachen gefüllte Kühlregal auf der anderen Seite in die Augen. In diesem Moment packe ich mein iHipsterTabletDingens aus und hole mir meine Genehmigung zum Fotografieren von der netten Einzelhandelskauffrau ein.

Was bin ich froh, dass ich es nicht zur Eröffnung geschafft habe, so voll wie das an einem Samstag Mittag hier ist. Einem Beruf nachgehen macht ja doch Spaß. Meine Laune Bilder zu machen, nahm proportional zur steigenden Besuchermenge im Laden und vergangenen Zeit ab, wo mich die Obst- und Gemüseabteilung zu Anfang so sehr faszinierte.

Also, jetzt die Fotos :

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veganz_06Mini-Melonen !

veganz_07 veganz_08Mini-Ananas ! veganz_09

Und da fiel mir doch tatsächlich ein Super-Eis in die Hände. Kokoswasser ohne Zucker und 80/10/10-konform. Mit Selfies bin ich sehr ungeübt wie man hier sehen kann :

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Gut gefallen hat mir die große Auswahl an Fleischersätzen, Süßigkeiten und Snacks to go, für mich zwar nichts aber ich finde das unterstützt Pflanzenfresser-Neulinge gut bei der Umstellung und hilft beim Durchhalten. An vielen Stellen gab es auch Kostproben und Kartenzahlung ist gar kein Problem.

Und jetzt mein Food-Haul, zu 90 Prozent bereits verputzt :

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Seitenbacher Fruchtgummis, hießen früher Fruchthütchen. Früher. Zurecht.
Was bin ich nicht herumgelaufen, mit diesen Sackerln in der Hand, immer wieder Krokos und Löwen in meinen Mund stopfend, voller Entzücken “Hmmm, Candy !” nuschelnd. Das waren Zeiten, als noch welche da waren.

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Orkri Figbar : Keine gute Investition. Kann man ja genau so leicht auch Trockenfeigen essen.

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Irgendwie-Bio-Kaugummi “Peppersmith”. Der oberen Packung liegen lauter Papierchen bei , in die man seinen zerkauten Gummi wickeln kann auf denen (Fun)Facts über das Produkt stehen. Top !

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Mango-Fruchtleder. Besteht zu einem großen Teil aus Äpfeln und schmeckt wenig nach Tropenfrucht. Die guten drei Euro wirklich nicht wert.

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Kennt ihr die noch ? Mir blieb fast das Herz stehen, als ich las, dass es hier auch Mango gibt. Alles weg.