Technologically Impaired Family III

Teil I da und Teil II hier.

Bisher ist nicht viel passiert statt eines weiteren Laptops hat meine Mutter ein Tablet und noch ein Tablet gekauft (Samsung Galaxy Tab, als Mittelding zwischen Smartphone und Tablet) und einen neuen 400€-Fernseher angeschafft, der Ein- und Aus-Schalter war kaputt und die Reparatur sollte etwa eine Woche dauern. Meine Mutter ist nicht eine von diesen White-Trash-Personen. Sie hat einfach keine Ahnung was sie macht. Lest selbst.

“Na wenn die Grafikauflösung so gering ist, stecken wir den Laptop einfach an den Fernseher an.”

K : “Wenn du einen Screenshot machen möchtest, drückst du Druck-S-Abf, fügst das Bild in Paint ein und speicherst es.” – Mutter freut sich einen Haxen ab.*

“Comic Sans und Verdana sind meine Lieblingsschriftarten.”

Die Mutter eines Freundes wiederum ist gebürtige Serbin und hat demnach eine unterhaltsame Art Wörter, vor Allem englische auszusprechen :
“Das ist eine Marke, der Apfel, …. sind ja sauteuer diese Äpfel !”

Weil es so schön passt und alte Leute, die mit Computern umgehen echt putzig sind :

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*mit “Haxen” ist das Bein gemeint, österreichisches Sprichwort

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Das ist ein Auto.

Kein Stargate. Oder der Kasten, der nach Narnia führt. Oder Gleis Neundreiviertel. Oder Tardis. Nein, ein Auto.

Ein Klumpen aus Metall und Kunststoff, den man alle fünf Stunden mit Sondermüll, im besten Falle der, den man aus Rohstoffen gewinnt, die nicht wenige Menschen zum Leben benötigen würden (siehe auch “E10”), füllen muss, weil er sonst kaputt geht und einen der Automechanikermechatroniker ein weiteres Mal 30.000 Euro für die Reparatur abknöpft.

Mit dem fährt man nicht durch ferne Galaxien, sondern zum Zigarettenautomaten, der sich eine Straße weiter befindet.