Vegane Neuigkeiten im Juni 2013

1. Wann das Veganz in Wien eröffnet, bleibt weiterhin unklar. Wo man einst den Herbst 2011, dann auf Ende 2012 anpeilte und im Mai dieses Jahres ebenfalls keine Spur des veganen Supermarktes in unserer Landeshauptstadt zu sehen ist, muss ich unweigerlich an Duke Nukem Forever denken.

2. Umso erfreulicher ist es, zu wissen, dass der Vegan Maran am 18.7.2013 seine Pforten in der Stumpergasse 57, 1060 Wien öffnet.

3. Neu ist zudem auch das Veganista, ein rein veganes Eisgeschäft mit sehr kreativen Sorten wie Orange-Olivenöl-Safran, Lakritze, Rose und Karotte, das seinen Stand in der Neustiftgasse 73, 1070 Wien.

4. Es geht noch weiter : Seit einiger Zeit findet sich in der Nordbergstrasse 6A, 1090 Wien das HappyCakes, ein Café, das auch zu veganen Kuchen, Cupcakes und Snacks einlädt.

5. Richard David Precht philosophiert mit Robert Spaemann darüber, ob wir Tiere essen dürfen.

6. Friendly Food, eine österreichische Initiative, die dem Fleischessen den Kampf ansagt.

7. Alles ist vurscht ! – eine außergewöhnliche Kolumne von Hilal Sezgin.

8. Über das Veganblatt bin ich erst heute gestolpert. Einfach mal durchklicken.

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Aus der Reihe “Frau Weltmachts abstruse Verschwörungstheorien” :

Hartlauer und der Schnee zu Weihnachten

Es muss um den Anfang des Dezembers herum gewesen sein, dass der österreichische Elektrofachhandel “Hartlauer” seinen Kunden anbot, ihnen die Hälfte des Kaufpreises der von ihnen erworbenen Ware zurückzuerstatten, sollte am 24. Dezember Schnee vom Himmel fallen.

Weihnachten blieb niederschlagsfrei.

Theorie Nummer Eins 

Robert Hartlauer orderte jemanden, der mit einem Düsenjet durch den Himmel fliegt oder 70mm-Geschoße in die Wolken schießt, um verfrüht Schneefall auszulösen und diesen am Stichtag zu vereiteln.

Theorie Nummer Zwei

Wir werden von den Wetterfröschen in den Medien verarscht. 

Es ist statistisch bewiesen, dass nur 50% der Wettervorhersagen korrekt sind. Kann es sein, dass ausgewählte Personen (darunter : Robert Hartlauer) sich die richtigen Wetterinformationen besorgen können, die uns, dem gemeinen Volk, vorenthalten werden ?

Theorie Nummer Drei, diejenige von Alexander

In den letzten Jahren hat sich der starke Schneefall in Richtung Jänner verschoben. Somit hat er eine Wahrscheinlichkeitsrechnung machen lassen, die besagt, dass es höchstens in wenigen Regionen am 24.12. schneit.

Dank der Bedingungen („ Es gilt die Bedingung, dass es vor dem Rathaus der jeweiligen Landeshauptstadt am 24.12.2012 um 12 Uhr schneit. (Schneefall= Niederschlag in Form von Eiskristallen, bei Temperaturen> -5°C zu Schneeflocken verkettet) Relevant ist der Schneefall in der Landeshauptstadt jenes Bundeslandes, in dem der Kauf bzw. die Bestellung erfolgt ist, nicht der Wohnsitz des Kunden.“) muss er sich nur noch um neun Plätze kümmern. Also selbst Schnee in Wien 22 hätte nicht geholfen.

Und: es galt nur für Zeug, das bis 15.12. gekauft wurde. Also schlechte Karten für Kunden, wenn man anderthalb Wochen im Voraus das Wetter wissen muss. Von der üblichen Gewinnspanne nicht zu reden. (Die kann man getrost mit 30% und mehr ansetzen; vor allem für Eigenprodukte wie Brillen und Hörgeräte.)