Vegan MoFo 2012 – Day 25, The End

Zwar gibt es bereits Vegane Topfengolatschen auf dem österreichischen Markt, doch kann man sie supereinfach selbst machen. Vollwertig, zuckerfrei, fettarm, kostengünstig und jederzeit verfügbar, sofern man die Zutaten in der Küche herumkugeln hat. Das Copyright dieses genialen Rezeptes besitze ich. Nur damit das klar ist.

Wer Rosinen mag, tut sie in die Füllung rein.

Tofugolatschen
5 Stück

Füllung :

  • 150g Tofu, natur
  • 2 EL Pflanzenmilch
  • 15g Vanillepuddingpulver
  • 1 TL flüssiger Süßstoff

pürieren.

Teig :

  • 250g Vollkornmehl
  • 125ml heißes Wasser
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Essig
  • 1 TL flüssiger Süßstoff

der Reihe nach vermengen und gut kneten. In fünf Stücke teilen und jeweils ein Fünftel der Füllung daraufpatzen. Zusammenfalten und bei 200°C für 30 Minuten backen.

Ungefährer Kaloriengehalt pro Stück : 235

Mittelaltermärkte

Neben dem Zirkus und den Asia Wochen bei McDonald’s, ist der gemeine Mittelaltermarkt eine der unvegansten Veranstaltungen, die in unseren Breitengraden bekannt ist.

Könnt ihr euch noch erinnern, wie ich mich vor einem Jahr darüber ausgelassen habe ? Vor Kurzem war es für mich einmal wieder so weit einen solchen aufzusuchen. Meine Wahl fiel auf den Dürnkrut, an der slowakischen Grenze. Besonderer Initialgeber zum Besuch dieses Marktes war ein guter Freund von mir, der regelmäßig Gothik-Klumpert und Zeugs dergleichen auf Happenings dieser Sorte verkauft. Es fasziniert mich immer wieder, wie gut Sachen, wie Bilder von selbstverstehend wunderschönen und idealisierten, gefährlich dreinblickenden Vampir-Ladies oder exorbitanten, voller Macht strotzdenden, uneinnehmbaren Drachen oder wie Edward glänzende SLOs (sword like objects), die man realistisch gesehen, nicht zum Austragen epischer Kämpfe gegen den Nachbarn, der sich immer über die Dauerbeschallung mit cooler Musik, die er liebevoll “eine Katze gegen eine Mülltonne schlagen und mit Brecheisen den Kleinwagen demolieren” nennt, beschwert, sondern lediglich als Brieföffner oder zum Rücken kratzen verwenden kann, bei dunkel gekleidetem, jungen Publikum ankommt. Wo wir schon bei realistisch sind, “authentisch” darf man ja nicht sagen, …

Nachdem ich nun sehr vom eigentlichen Thema dieses Artikels abgeschweift bin, besinnen wir uns nun für einen kleinen Moment.

Mittelalterliche Veranstaltungen gehören wohl zu den unvegansten überhaupt. Das fängt schon bei den unzähligen Insekten, die bei der Autofahrt zum Ort des Geschehens umkamen, als sie mit einem Karacho, wie man es vom Winter Sale kennt, gegen die Wind- und somit auch Insektenschutzscheibe prallten, an. Du trittst durch das Stargate imaginäre Portal in eine andere Zeit (sofern man die Großfamilien mit Kinderwagen und die eben erwähnten Gothics außer Acht lässt) und wirst mit Kleidung, Schuhen und allerhand Items aus Tierhaut, bevorzugt vom Rind, konfrontiert. In ganz schlimmen Fellen Fällen mischt sich auch Pelz darunter oder eine Tasche, deren Entdeckung ich an besagtem Tag in Dürnkrut machte, an deren Vorderlasche der Skalp eines Fuchses appliziert war. Wieso mein Gehirn hier eine Assoziation mit Lollypop Chainsaw, dem Videospiel, dessen Protagonistin stets den abgetrennten Kopf ihres (Ex)Freundes mit sich trägt, ist mir schleierhaft.

Soviel dazu.

Woran die Verkäufer unbedingt arbeiten müssen, sind die Preise, um die sie den aus China, Taiwan und Indien importierten, gerne von unterbezahlter Kinderhand gefertigten Plunder, an den ahnungslosen, bemühten Vater, der seinen lieben Kindern zur Abwechslung zu den ganzen “Tu dies nicht-Tu das nicht-Fass das nicht an”s eine Freude machen möchte oder die vom fünfzehnten Jahrhundert faszinierte junge Dame, die keinen blassen Schimmer vom Handwerken (“Selbermachen” habe ich hier zwecks Zweideutigkeit weggelassen) hat und sich einbildet, auf Gewandungen aus quasi erster Hand vom Markt angewiesen zu sein, verschärbeln. Von welcher Habgier oder finanziellen Nöten muss ein Mensch heimgesucht werden, um einen Fetzen, nach original Schnitt aus dem 14. Jahrhundert, der gerade mal 5 Euro wert ist, um das zehnfache anzupreisen. Brächten sie die Stellplatzgebühr nicht mehr auf ? Nägten sie ohne diesem kleinen Zusatzverdienst am Hungertuch ? Rentierte es sich nicht viel eher, günstig und somit frequentierter zu verkaufen. Beim nächsten Mal frage ich einfach.

Senf am Sonntag over and out.

Fundstücke am Donnerstag #24

Zu der Liste österreichischer Vegan-Blogger gesellt sich nun auch Miss Viwi :

http://veggietoria.wordpress.com/

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Tibetischer Buttertee

Das Rezept für Buttertee

Spiegel Online : Fotograf lichtet Hunde vor der Einschläferung ab

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Mädchenkram

Linkliste für kostenlose Schnittmuster

DIY-Instructions

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