Best Of DerStandard.at Teil I

Und wieder was Neues. Hin und wieder stolpere ich auf derstandard.at auf äußerst kluge, witzige oder wortgewandte Kommentare, die ich sammle und hier mit euch teilen möchte. Kontext wird in den meisten Fällen gar nicht erst benötigt.

Menschen neigen zu Vereinfachungen und zu Aggression gegenüber Dingen die unverständlich oder nicht belegbar sind. Da bietet sich die Spiritualität geradezu an. Bei den etablierten Kirchen wird das durch die gesellschaftliche Akzeptanz gemildert.

Naja, die Wurstsemmelopfer liegen uns heute als Früh- und Invalidenrentner und Pflegefälle auf der Tasche. Schauen Sie sich nur mal an, was sich da so durch die Gemeindebauten und die umliegenden Kaffees schiebt und achten Sie dann mal drauf, was die im Einkaufswagen liegen haben, grauslich! Die übetriebene Hysterie der Bio-Mamas nervt natürlich auch, aber dass gesunde Ernährung vor allem über eine Mischung aus Bildung, Interesse und Lusterfahrung gefördert wird, zeigt schonmal wo der Haken ist…

Es gibt eben keine Korrelationen… Außer man weitet den Begriff psychologische Hintergründe soweit aus, dass er null Aussage besitzt, pauschalisiert und trivial wird wie zB. Faul –> Fettleibig –> Herzinfarkt —-> wenn man faul ist bekommt man mehr Herzinfarkt…

Erwarten Sie sich dafür jetzt Lob und Streicheleinheiten, Mitleid, oder sollen wir Ihren offenkundigen Stolz auf diese Unappetitlichkeit als anarchistische Selbstbestimmung bewundern ?

Als Vorspeise schon mal eine Milchschnitte, die obligatorische Extrawurstsemmel hinterher – da darf unten auch zentimeterdick Butter drauf sein – Leberknödelsuppe wo man die Fettaugen so richtig schön oben schwimmen sieht, jetzt gehts weiter mit Pommes aus der Fritteuse bei maximaler Hitzestufe dazu 80%ige Mayo, das erste große Bier ist jetzt schon getrunken und wird durch ein Achterl Weißwein ersetzt, fette Schweinswürste im Speckmantel, zum Nachtisch lacht die Schwarzwälder Kirschtorte, ein glaserl Rum dazu, noch ein Tiramisu und ein Stamperl zum Abschluss. Mit diesem Power-Food erbringen dann nicht nur Kinder, sondern auch gestandene Beamten und Bürohengste jeden Tag aufs neue absolute Höchstleistungen!

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Mann zahlte 100.000 Dollar um auszusehen wie Justin Bieber
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My Vegan Wednesday Number Six


An diesem Vegan Wednesday haben meine gute Bekannte und Neo-Veganerin Stephanie und ich zusammen gekocht. “Geschält, gerieben und den Ofen angeschmissen” würde es besser treffen. Stellt euch vor, Steph erklärte sich freiwillig dafür, einen Haufen Karotten und Kartoffeln durch die Reibe zu schleusen, die feindseligerweise bereits beim Abwasch meine Finger bearbeitet hatte, als mir der Schwamm aus der Hand glitt.

Ich habe mich dazu entschieden, ab nun zum Vegan Wednesday immer die hässlichsten Fotos zu schießen und sie unbearbeitet hochzuladen. Das hat voll so nen tieferen Sinn und ist voll subtil und unterschwellige Botschaften und so.

Frühstück : Selbstgemachte Currywurst-Soße mit selbstbestellten veganen Würstchen.
Pre-Sports-Meal : Carrot Cake In A Glass (Zutaten : Karotten, Bananen, Haferflocken, Süßstoff, Wasser)
Post-Sports-Meal : Tiramisu für Faule Light mit Vanillepudding und Blumenbrot
Mittagessen : Ich nenne es “Banane auf Apfel” oder auch “Ich war zu faul zum Kochen”
Abenessen : Karotten-Kartoffel-Puffer. Nach einer genialen Idee von Stephanie. Zwischen den beiden Bildern konnte ich mich nicht entscheiden, sie sind beide so herrlich schlecht.
Dazu : Salat.
Gebt euch diesen fetten Monster-Endivien-Salatkopf. Das Teil könnte ich als Weihnachtsbusch verwenden.

Äpfel :drei Stück

Bananen : vier Stück

Tassen Kaffee : zwei, zu je 250ml

Vegan MoFo 2012 – Day 01

According to my poll:

I picked out 25 vegan recipes that contain pretty unhealthy stuff such as sugar, large amounts of fat, no love, … to turn them into some incredibly healthy stuff.

Let’s begin with :

Tiramisu

Original ingredients

  • 250g tofu
  • 125ml soy-cream
  • 250g vegan shortening
  • 100g rusk
  • 1 cup coffee
  • 100ml amaretto
  • 2 Tbs. orange juice
  • 100g sugar
  • 3 Tbs. cocoa powder

Calories per dish : 3030

> Hupla hup Barba-truc ! <

Healthier Tiramisu

Mix the following indredients very well

  • 200ml low fat non-dairy-milk
  • 200ml water
  • 40g cornstarch
  • liquid sweetener or stevia

and bring them to a boil until it thickens while stirring, then let it cool.

Dip

  • 100g rusk

in a mix of

  • concentrated coffee
  • almond extract
  • liquid sweetener or stevia

and cover a casserole dish’s ground with it. Put a layer of the mousse on top of the rusk and continue stacking them into the dish.

Calories per dish : 620

Und jetzt auf Deutsch :

Für den MoFo hatte ich mir, dem Ergebnis der Umfrage entsprechend :

25 vegane Rezepte rausgesucht, die zweifelsohne diätfrei sind, besser gesagt waren, denn wenn ich mir einbilde, die Ingredienzien eines Gerichtes seien zu ungesund (stark verarbeitet; Zucker, ja auch Agavendicksaft, Reissirup und Co sind böse; viele Fette; wenig Liebe; …), bleibt keine Zutat unsubstituiert.

Beginnen wir mit :

Tiramisu

Zutaten des Originals

•    250 g Tofu
•    125ml Sojasahne
•    250 g Margarine
•    100g Zwieback
•    1 Tasse Kaffee
•    100ml Amaretto
•    2 EL Orangesaft
•    100 g Zucker
•    3 EL Kakaopulver

Kalorien pro Form : 3030

> Hupla hup Barba-truc ! <

Healthier Tiramisu

  • 200ml fettarme Pflanzenmilch
  • 200ml Wasser
  • 40g Maisstärke
  • Süßstoff nach Wahl

gut verrühren und aufkochen bis die Masse eindickt, auskühlen lassen.

  • 100g Zwieback

in eine Mischung aus

  • konzentriertem Kaffee
  • Bittermandelaroma
  • Süßstoff nach Wahl

tunken und den Boden einer Form damit auslegen, Creme darüber schichten. Diesen Vorgang wiederholen bis die Zwieback und Creme aufgebraucht sind.

Kalorien pro Form : 620

Veganes Tirami-Oder-So

Veganes Tirami-Oder-So

Zutaten für einen kleinen Möchtegern-Italiener

  • 500g (Vanille)Sojajoghurt, über Nacht im mit Küchenpapier ausgelegtem Sieb abgetropft
  • 50g Margarine
  • 1-2 EL Rum

pürieren.

Eine kleine Form mit trockenem, in dünne Scheiben geschnittenen Kuchen oder Zwieback, der ganz kurz in starken, gesüßten Kaffe (der eventuell mit etwas Amaretto oder Bittermandelaroma versehen wurde) getunkt wurde, auslegen. Eine Schicht Creme darüber verteilen und diese wieder mit getunktem Backwerk bedecken. Weiter nach diesem Schema verfahren, bis es keinen Kuchen/keine Creme mehr gibt, die Form voll ist oder die Welt untergeht.