People would be like “Eeeew, Tofu !”

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Köttbullar

Das hat alles mit SalieriCs’ Köddbuuhlaahr angefangen. Ein bisserl musste ich es abwandeln. Man weiß schon. Und Piffi Alkrydda braucht auch keiner.

Köttbullar*

  • 400g Tofu
  • 100 g Paniermehl/altes Weißbrot
  • 100 g Haferflocken
  • 3 EL Wasser/Brühe
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • je 1 Msp. Muskat, Kardamom und Nelken, alles gemahlen
  • Salz, Pfeffer

Alles mischen und zu Kugeln formen, anbraten und mit Preiselbeeren/marmelade und Kartoffelpüree servieren.

koettbullar1 koettbullar2*das sind diese schwedischen Hackfleischbällchen, die man bei IKEA bekommt

 

Veganes Omelette

Veganes Omelette
Eigenkreation

  • 200g Tofu
  • 50ml Wasser/Sojasahne
  • 1/2 TL Currypulver
  • Salz,Pfeffer

50 Gramm Tofu klein würfeln, den Rest gründlich mit all den anderen Zutaten pürieren und die Würfel unterrühren. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Masse eingießen. Hitze reduzieren und 10-15 Minuten ausbacken, zwischendurch wenden.

veganesomlette

Veggieplanet Salzburg – Ein Nachtrag

Zum Zeitpunkt des Verfassens des folgenden Textes war ich enttäuscht, zynisch und angriffslustig, deshalb habe ich mich bewusst dazu entschlossen, noch abzuwarten, bevor ich den Erlebnisbericht online stelle. In Wirklichkeit vergaß ich darauf.

Die Zeit, die inzwischen verstrichen ist, hat eine objektivierende Distanz zwischen mir und besagtem Tag auf der Messe geschaffen, trotzdem lasse ich das Niedergeschriebene unverändert und mache nur im Vorhinein ein paar Anmerkungen, die ihm hoffentlich die Härte und den Wind aus den Segeln nehmen.

Nach der riesigen Biofach in Nürnberg hatte ich wohl zu hohe Erwartungen an die Veggie Planet gesetzt und daran zu denken, was für ein Aufwand hinter ihr steckt und was es für ein enormer Fortschritt ist, dass überhaupt eine vegane Messe in Österreich veranstaltet wird, wo es vor einigen Jahren nicht einmal Tofu im Supermarkt zu kaufen gab, von einer Produktpalette, ausgerichtet auf tierleidfreie/eindämmende Ernährung ganz zu schweigen, wäre mir damals, in meinem Groll sicherlich nicht in den Sinn gekommen.

Es steckt viel Potenzial in diesem Event, das in den nächsten Jahren sicherlich mehr genutzt wird und vielleicht haben wir schon bald eine ganze Halle der Messe Wien voll mit Vegan-Content . Ohne Eso-Schwurbeleien.

Frau Weltmacht auf der Veggie Planet Salzburg (16.-17.3.2013)

Dieses Wochenende wurde einmal wieder unter Beweis gestellt, was sich alles “Messe” nennen darf. Es geht um die Veggie Planet, die gleichzeitig mit der Paracelsus-Gesundheitsmesse in Salzburg stattfand.

Nachdem man stolze 12 Euro für ein Tagesticket hingeblättert hat, erhascht man auf dem Weg zur kostenfreien, auf geschätzte zehn Besucher eingestellten Garderobe, einen kleinen Blick auf die Ausstellungshalle. Dieser reicht beinahe aus, um alles gesehen zu haben. Wer sich nun traut, zwischen den offenbar nach dem Feng Shui der Eichhörnchen angeordneten Ständen umherzuwandern, darf sich zwar zahlreicher Kostproben erfreuen, doch die großen Novitäten blieben aus. Die EsoterikGesundheitsabteilung gleicht einem einzigen Kuriositätenkabinett.

Menschen werden von einem selbsternannten indischen Priester brutalst zusammengeschlagen, das aktiviert die Selbstheilungskräfte. Tut es auch, spätestens, wenn der Gips drauf ist. Magische Pendel, Lustige Anhängerchen, ätherische Wunderessenzen und dergleichen werden zu astronomischen Preisen an die Glaubensanhänger gebracht. Denn wer will denn nicht die Erleuchtung finden, unsterblich werden, Superkräfte erlangen oder endlich all die verlorenen Socken in der Waschmaschine finden ?

Mit Microsoft Word erstellte Infobroschüren, geschrieben in der allseits beliebten Font “Comic Sans MS“, die nur so vor verpixelten Stock-Bildern strotzen, liegen in millionenfacher Auflage auf den Tischen und warten darauf von leicht Manipulierbaren gelesen zu werden, in der Hoffnung, dass man die Workshops und Kurse bucht, die den nächsten Thailand-Aufenthalt der Scharlatane finanzieren. Das einzig Tröstende war die Tatsache, dass weder versucht wurde, einem was aufzuschwatzen, noch zwang man uns zu bleiben. Vielleicht lag es auch an unserer AuraAusstrahlung und an den ablehnenden Schwingungen, die von meiner Wenigkeit ausgingen.

Jetzt habe ich noch kein Wort über die Pflanzenmesse verloren. Nachdem wir ein paar Aussteller passiert hatten, standen wir auch schon beim Vortragsplätzchen. Für eine richtige Bühne hat wohl das Budget nicht gereicht. Da sprang einem auch schon die Vortragende, die während der Rede ihr Kind stillte, ins Auge. Chapeau !

In die Showküche stellte man die wortgewandte Heather Mills. Nach den Sätzen “Now we need some Knoblauch” und “Roasting the Knoblauch until it turns translucent” fiel es ihr wieder ein und sie addete schließlich the garlic. Alexander bekam nach der Aufregung Hunger und zeigte sich mir mit meinen Bananen gegenüber solidarisch und besorgte sich ebenfalls Essbares. Seine Wahl fiel auf einen veganen Fünf-Euro-Döner bei Makam. Nachdem er zu zwei Dritteln fertig war, fand er endlich die Seitan-Füllung, die sich, wenig, wie sie war, im hintersten Eckchen versteckt hatte. “So viel wie reingeht” ließ er beim Ordern anmerken.

Nach diesem einstündigen Aufenthalt verließen wir die Messe. Fest entschlossen, nie wieder zu kommen. Statt weiter kostbare Zeit zu vergeuden, begannen wir, quer durch Salzburg zu laufen, Berge zu erklimmen, Parkhäuser zu besichtigen, Tee zu trinken, Toiletten aufzusuchen, in die Salzach zu schauen und trotz Kamera im Gepäck, kein einziges Foto von der kleinen Stadt im verschneiten Gebirge zu machen.

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Alex an der Küchenfront : Weihnachtsdinner 2012

alexanderkuechenfront

Hier mache ich es mir einfach und kopiere die Mail, die mir Alexander zu seinem Weihnachtsdinner gesendet hat. Immerhin sagt sie alles, was es zu wissen gibt.

Also: Die Kekse sind die Mürbekekse von Deinem Blog, die Suppe ist die Nährwertsuppe süß-sauer in Rot vom Standard.at und die Teigfetzen mit Füllung sollten Tofu-Gemüse-Frühlingsrollen aus dem Buch „Vegan kochen“ sein.

Das Rezept lautet:

  • 2EL Erdnussöl
  • 500g (sehr fester) Tofu, abgegossen, gepresst & gewürfelt
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL weißer Pfeffer
  • 2EL (salzreduzierte) Sojasauce
  • 1 Spritzer Sriracha-Sauce (hab ich nicht)
  • 40g Zwiebel (gehackt)
  • 3 Knoblauchzehen gepresst
  • 1 Stück Ingwer (ca. 2,5cm) geschält und gerieben (also zerschnitten)
  • 2EL Sesamöl (hab ich nicht)
  • 600g Weißkohl
  • 400g Vollkornreis
  • Teighüllen (in meinem Fall eben Blätterteig vom Hofer)

Öl in einer Pfanne (mit hohem Rand, ist wirklich viel) erhitzen und Tofu mit Salz & Pfeffer auf mittlerer Stufe 10min (goldbraun) braten und dann den Tofu beiseite stellen.

Sojasauce, Sriracha-Sauce, Zweiben, Knoblauch und Ingwer ins Öl geben und 2min dünsten.

Weißkohl dazugeben (natürlich klein geschnitten) und auf mittlerer Stufe zusammenfallen lassen.

Reis und Tofu dazu.

Und das ganze kommt dann in eine Teighülle.

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