Wie Massenmord

heirler_werbung

Moment mal ! Da stimmt doch etwas nicht. Als ich das letzte Mal ein vegetarisches Heirler-Produkt in der Hand hielt und die Zutatenliste las, fiel mir augenblicklich mein Problem auf* :

Wasser, Sojabohnen entfettet (18%), Zwiebeln, Sonnenblumenöl, Hühnereieiweiß, Kartoffelstärke, Weizenmehl, Salz, Rohrzucker, Gelbsenfsaat, Brantweinessig, Verdickungsmittel Guarkernmehl, Knoblauch, Pastinaken, Braunsenfsaat, Gewürze, Röstmalz, Estragon

* abgesehen davon, dass ich mich frage, was denn zum Teufel Röstmalz sein soll

So so, kein Huhn also. Sollte das nicht “Produkte” vom Geflügeltierchen ausschließen ? Warum denn so kleinlich sein ? Schmeißen wir auch gleich Schweinefleisch rein, unser Bild zeigt ja bloß ein Ferkel, den Zusatz, dass unsere Produkte kein Fleisch enthalten, nehmen wir einfach wieder weg, das liest sowieso keiner.

Wenn ich etwas nicht mag, dann ist es Werbung, die noch manipulativer und irreführender daherkommt, als der Rest sowieso schon ist.

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Zum Thema Huhn habe ich auch noch etwas in meinem Fundus entdeckt : Ein Artikel aus der Schrot&Korn-Ausgabe im März 2012.

ich_bin_so_froh_kein_huhn_zu_sein

Frau Weltmacht auf der Game City 2013

Dieses Jahr habe ich zwar nichts zu den vorgestellten Spielen zu sagen, dafür umso mehr über das Event an sich. 2012 war ich vernünftig genug, die Game City an einem schlecht besuchtem Vormittag aufzusuchen. Gestern Nachmittag*, am letzten der drei Veranstaltungstage, war so viel los, dass ich mich äußerst unwohl fühlte und kaum, dass wir im Rathaus waren, wollte ich auch schon wieder weg von diesem Ort voller Promotionständen irgendwelcher profitgierigen Unternehmen wie Rauch, Bahlsen, Bank Austria, …

Am traurigsten fand ich die Besucher, die sich allen Ernstes die Mühe gemacht haben, ihre Lieblingscharaktere zu cosplayen und in ihrer Aufmachung der “Gamescom für Arme”, wie Captain Beefcake die Game City passend titulierte, das Tüpfelchen auf dem i setzen. An und für sich ist die Idee einer kostenfreien Spielemesse super. Wenn die Veranstalter diese aber zu einem Aufgebot von Werbung, Gehirnwäsche, Präsentationen der interessanten Games in “Wenn du dir das Spiel ansehen willst, musst du 3 Stunden in der Schlange stehen, Spacko.”-Manier und Vorstellungen von Titeln, die ein paar Tage später bereits auf dem Markt sind, verkommen lässt, kann man mich in Zukunft gern haben.
Und dann diese heuchlerischen Gewinnspiele, die einzig und alleine dazu dienen, Adressen zu sammeln, an die sie ihre Reklame senden können.

Ob ich nächstes Jahr wieder hingehe, mache ich von dem Kopf- oder Zahl-Ergebnisses eines Münzwurfes abhängig.

gamecity_2013

*gemeint ist der 29.9.2013

86280329

Das ist ein Auto.

Kein Stargate. Oder der Kasten, der nach Narnia führt. Oder Gleis Neundreiviertel. Oder Tardis. Nein, ein Auto.

Ein Klumpen aus Metall und Kunststoff, den man alle fünf Stunden mit Sondermüll, im besten Falle der, den man aus Rohstoffen gewinnt, die nicht wenige Menschen zum Leben benötigen würden (siehe auch “E10”), füllen muss, weil er sonst kaputt geht und einen der Automechanikermechatroniker ein weiteres Mal 30.000 Euro für die Reparatur abknöpft.

Mit dem fährt man nicht durch ferne Galaxien, sondern zum Zigarettenautomaten, der sich eine Straße weiter befindet.

Fundstücke der Woche #30

Aus der Rubrik “Random sites and projects I stumbled upon”

Project World Domination

The Economics Of Happiness

Faith In Humanity : Restored.

Murks, Nein Danke !

The Virtual Vegan Potluck

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Aus der Rubrik “Das habe ich auf DeviantART gefunden”

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Aus der Rubrik “Bilder, die ich allesamt von Alexanders Tumblr-Blog habe und auf einmal poste, weil er gemaunzt hat”

*50 Shades Of Grey-Halloween-Costume, get it ?

um es noch einmal zu sagen : all images via Alexander