Es gibt wieder Stevia-Eis in Wien !

Gerade rechtzeitig zum Herbstbeginn, wo also nicht mehr so viele Leute vor den Eissalons herumstehen, erstatte ich Bericht vom besten Eis Wiens. Wieder einmal.

Meine Güte habe ich mich gefreut, als wir zufällig am Shop wo eigentlich das B-UNO sein sollte, bzw. einst war vorbeikamen und mir die mit Kreide geschriebene Botschaft “Stevia Eis” und auch die gut gefüllte Eistheke auffiel. Auf dem Ladenschild stand es groß :

ZUCKERO

Zwei Stunden später hielt ich zwei Kugeln veganes, zuckerfreies Stevia-Erdbeereis in den Händen. Sogar einen Becher bekam ich dazu. In der Zwischenzeit ließ ich dort bereits um die 50 Euro für Nomnom-Lecker-Eiscreme. Dass ich das noch erleben darf.

Weil ich neugierig bin habe ich den Szolt gleich gefragt, warum sein Salon nicht mehr “B-UNO” heißt. Er meinte, das konnte keiner aussprechen, weil überall B1 stand und die Leute eben auch “B-Eins” lasen. Italienisch will gelernt sein.

Bei Zuckero gibt’s übrigens nicht nur Stevia-Eis, nein, veganes, zuckerfreies Nutella-Eis, ausgefallene Sorten wie “Melone-Sekt”, “Nektarine” oder “Apfel-Rote Rübli”, glutenfreies Gebäck, zuckerfreien, veganen Apfelkuchen, Eis/Torten auf Bestellung und die Klassiker wie Cookies und Cremeschnitte, wenn ich mich recht entsinne. Vorbeischauen, Menschen !

Einmal gefüllt :zuckero_01 Einmal verkehrt :zuckero_02

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Die Pizzeria Anarchia ist nicht geblieben

pizza_bleibtDer 28. Juli 2014 war der Tag, an dem das bekannteste besetzte Wohnhaus Wiens, zumindest, seit man es in Zeitung, TV und Radio ankündigte, geräumt wurde.

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[1]

Gute Hintergrundinformationen liefert dieses Kurzvideo auf der Vice-Webseite und auch der Standard hat selbstverständlich einen Artikel dazu parat, in der Kommentarsektion trifft man gemischte Gefühle und die üblichen Korinthenkacker an.

Die Medien sprachen von 1.700 Polizisten im Einsatz. Sicherlich nicht auf einmal. Und das wegen ein paar Leuten, die einfach nur bleiben und gegen dreiste Delogierungen protestieren wollen.

Wie auch auf dem Blog der ehemaligen Pizzeria Anarchia zu lesen, hat die Bewegung gegen Gentrifizierung lange nicht aufgegeben. Es sind bereits wieder einige Demos “für die Nutzung leerer Räume und ein selbstbestimmtes Leben” angekündigt.

Statt dass gegen die Hausbesitzer vorgegangen wird, räumen sie das Gebäude in einem Polizeigroßeinsatz. Und das, obwohl jeder weiß, wie es um die Wohnsituation in Wien steht. Mit dem Immobilienhandel haben sich zahlreiche Unternehmen ein gutes Standbein gefunden. Als Anlage versteht sich.
Denn das funktioniert fast überall so, dass Mieter von Altbauwohnungen hinausgeekelt werden, das gesamte Wohnhaus einer Generalsanierung unterzogen wird und dann, Pfusch hin oder her, das vielfache des ehemaligen Mietpreises verlangt wird. Wenn das in der ganzen Stadt passiert, haben wir den Salat.

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Dieser Artikel des Kuriers zeigt ein gutes Beispiel für die Vorgehensweisen der hiesigen Wohnhauseigentümer auf. Unerklärliche Hausbrände, Müll, der nicht abgeholt wird, Gas- und Wasserleitungsgebrechen, die nicht behoben werden. In anderen Fällen, werden Schlösser ausgetauscht, Umbauarbeiten in der Wohnung angefangen, aber nicht abgeschlossen, wie etwa das Ausheben des Fußbodens oder unangekündigte Kontrollbesuche.

Wer meint, bei der Stadt Wien, also Wiener Wohnen sei man gut aufgehoben,, der werde eines Besseren belehrt : Bei Gemeindebauten gibt es für Anwärter zwei bis fünf Jahre Wartezeit bis sie einziehen können. Und selbst da sehe ich in letzter Zeit einen aufsteigenden Trend was das Erhöhen von Mieten und Pfuschen bei Sanierungsarbeiten angeht.

Eigentlich ein guter Tag für alle organisierten Verbrecher und Kleinkriminellen Wiens. Wenn der Großteil aller Polizisten in der Mühlfeldgasse beschäftigt ist, oder sich gerade vom Einsatz dort bei Kaffee und Mehlspeis’ erholt, ist der perfekte Zeitpunkt zuzuschlagen.

Ob es nun ums Ausrauben eines Juweliergeschäftes ist, der klassische Überfall in der Post und der Bankfiliale oder alten Semestern die Wertgegenstände aus der Wohnung zu räumen, man hätte meinen können, am 28. Juli kamen alle auf ihre Kosten.

Wenigstens ist die Politik jetzt bereit, darüber nachzudenken, etwas zu verändern. Vorsichtig gesagt.

[1] http://diepresse.com
[2] http://www.lebensmittelfotos.com

Posting Nr. 1000 : Frau Weltmacht im großen Britannien

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Frau Weltmacht im großen Britannien

Es muss immer erst ein Jahr oder mehr vergehen, bis ich einen Reisebericht online stelle, der bis dahin in meinen Drafts herumgurkt. Oder ich vergesse ganz drauf und stoße dann zufällig wieder auf ihn und wundere mich.

Diese Erzählung spielt sich im Mai des Jahres 2013 ab.

Alles fängt mit der Buchung einer “Rosamunde Pilcher Rundreise” durch Südengland an. Es handelt sich aber um keine Massentourismus-Bus-Abfertigung, wie Pensionisten sie gerne in Anspruch nehmen, sondern man borgt sich ein Auto aus und kann entscheiden, zu welcher Tageszeit man die nächste Station, damit meine ich das Hotel, in Angriff nimmt und was für schöne Dinge und Orte man sich ansieht.

Wir beginnen in Bristol, gleich beim Airport ist auch der Fahrzeugverleih, den wir eine halbe Stunde gesucht haben. Außerdem hat es wie aus Eimern geregnet und die Rollen meines Koffers gingen beim Transport kaputt. Ich befand mich in Festtagsstimmung.
Wie man weiß, herrscht in England Linksverkehr, das brachte auch immer wieder Schwierigkeiten mit sich. Meine Mutter ist gleich am ersten Kreisverkehr gescheitert und beinahe in ein anderes Auto reingedonnert. Zur Geisterfahrermeldung ins Radio haben wir es aber leider nicht mehr geschafft.

Leute, hier in England stehen an jeder Ecke mindestens zehn Kühe und/oder Schafe !

Alle Hotels wurden mit vier Sternen bewertet, auf diese Angabe kann man sich aber leider nicht mehr verlassen. Denn unsere erste Unterkunft in Bristol war der Wahnsinn. Ein wahres Luxus-Hotel, 15+ Stockwerke, komplett verglastes, großes Restaurant, Lounge und der obligatorische Kristall-Luster in der Lobby.

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Exeter war ebenfalls luxuriös, sogar pompöser, fast wie ein Schloss :

exeter_hotelEs folgten zwei Nächte in Falmouth, wo das St. Michael’s nicht nur ein Hotel, sondern auch ein Spa war. Das hieß Whirlpool, großes Indoor-Schwimmbecken, gut ausgestatteter Fitness-Bereich, Massagebehandlungen, nur gegen Aufpreis versteht sich, alles in einem maritimen, freundlichen Stil gehalten.

england_2013_11In genau diesem Zimmer habe ich geschlafen :

Das nächste Hotel befand sich in Torquay, auch an der Küste. Dieses Städchen entspricht genau dem, was man sich vorstellt, wenn man an eine in den 80ern im Tourismus sehr beliebte Stadt denkt, die heute, 30 Jahre später so ziemlich alles an seinem Glanz verloren hat und verkommen wirkt.
Die Fassade des Hotelgebäudes war mit Grünzeug bewuchert und die Farbe an vielen Stellen abgebröckelt. Schon am Parkplatz meinte meine Mutti “Das ist eine komische Aura hier.”. Der Empfang wirkte schäbig und es war wie im Horrorfilm ein verlassenes Eckchen in dem wir einquartiert wurden. Die ganze Nacht wartete ich auf den irren Massenmörder mit dem elektrischen Tranchiermesser. Vergebens.
Bilder fand ich leider keine und vorm Selberknipsen hatte ich Angst. Ihr kennt ja die Bilder mit den Geistern drauf, die an gruseligen Orten gemacht wurden.

Es folgte schlussendlich Bath. Wir schliefen im hintersten Zimmer direkt unterm Dach, das sehr alt aber romantisch mit urigen blumenbedruckten Überdecken und dunklen, antiken Holzmöbeln eingerichtet war. In dieser Stadt entdeckte ich auch das bisweilen (wegen dem Bienenwachsüberzug) perfekteste Lakritz auf diesem Erdball. Beegan und zuckerfrei :

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Meine Theorie ist, dass die Angabe der vier Sterne bei Hotels der Durchschnitt ist. Das heißt, wir haben uns im Rahmen von zwei bis sechs Sternen bewegt. Ich mochte diese Variation aber, es hat Spaß gemacht, einmal im modernen Fitnessraum zu trainieren und dann Angst zu haben, dass einem der Putz von der Decke im Schlaf ins Gesicht krümelt und man an einer Asbest-Vergiftung stirbt.

Hin und wieder trank ich Kaffee zum Frühstück. Das stellte wirklich nirgends ein Problem dar, alle hatten sie Sojamilch. Auch in den großen Supermärkten finden sich viele pflanzliche Alternativen zu Milchprodukten :

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Großer Nachteil : In vielen Produkten steckt massiv Zucker drin und möchte man sich gesund ernähren, kostet das Zeug nochmal doppelt so viel wie bei uns, nur dass die Preisklasse der Lebensmittel hier eine Stufe höher angesetzt sind als bei uns. Obst und Gemüse war sowieso oft nur in geringen Mengen verfügbar, die Engländer haben es nicht sonderlich mit Früchten.
Dafür aber mit Recycling. Auf den Packungen  steht überall, dass man sie wiederverwerten kann oder sie bereits neu benutzt wird.

Dies war mein erster 80/10/10 HCRV*-Urlaub. Es fing damit an, dass ich überall die Obstteller beim Frühstücksbuffet leergefuttert habe, dann kamen die typischen englischen Frühstücks-Mushrooms dazu, von denen ich akribisch das Fett, wenn nicht sogar die Butter weggetupft und gewischt habe. Das “R” in “HCRV” konnte ich schon einmal streichen.
Zu Hause hatte ich mir zehn Packungen Trockenobst zu je 250g mitgenommen. Man kann sich vorstellen, wo mir Trockenpflaumen nach der zweiten Packung standen. Reifes Obst gab es nirgends, zwei Mal aß ich aus Verzweiflung sogar Bohnen, entdeckte bei Aldi (gibt  es sogar in England) dem Himmel sei dank Smoothies in der 1l-Packung, ernährte mich dann hauptsächlich von diesem Zeug und Fruchtsaft.
Am Schluss deckte ich mich auch noch ordentlich mit Reiswaffeln ein. Leider kam ich wohl keinen einzigen Tag auf genügend Kalorien, dafür kann ich mich umso mehr auf den nächsten England-Aufenthalt im Jahr 2015 vorbereiten, von dem ich dann Anfang des kommenden Jahrzehnts berichte.

*was 80/10/10 ist, kann man hier nachlesen, HCRV steht für High Carb Raw Vegan

In Exeter sind wir auf einen Bioladen gestoßen. Als ich mich so umsah, stellte ich die Vermutung auf, dass das hier der einzige in England außerhalb von London ist.
Mein mini food-haul :

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Die größten Schwierigkeiten, abgesehen vom Linksverkehr hatte meine werte Frau Mutter mit der englischen Sprache. Da hießen die Kreisverkehre “rounderball” statt “roundabout” und wenn sie mal musste sprach sie “I must to the toilet.”. Beim Lesen einer Lokaltageszeitung, die Headline lautete “Charlie Sheen Life Style”, freute sie sich darüber, etwas über einen ihrer Lieblings-Martial-Arts-Schauspieler zu lesen, der ihr in Rush Hour besonders gefiel. Rechtzeitig konnte ich sie aufklären, dass sie Jackie Chan meinte.

Wie es nicht anders sein könnte, kam mir erst zwei Tage vor der Rückreise nach Wien die grandiose Idee, auf die ich den ganzen bisherigen Urlaub gewartet hatte. Nämlich das Führen eines Reiselogbuches.

Reiselogbuch Eintrag 1 19.5.2013 – 10:30

Heute morgen aß ich aus Verzweiflung Baked Beans, wohlgemerkt mit Wasser vermischt um die gezuckerte tomato sauce loszuwerden sowie drei Scheiben brown toast. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass mein Körper in irgendeiner Form damit umzugehen weiß. Blähungen und Bauchweh also.

Reiselogbuch Eintrag 2 19.5.2013 – 11:35

Bin schon die ganze Zeit am überlegen, mit welchen Worten ich den Trip durch Südengland am besten zusammenfasse, wenn ich gefragt werde : “Na, wie war’s in England ?” Ob ich Stichworte verwenden soll ? “Regen, Kühe, Schafe, Wolken, Toiletten, Sonne, Klippen, Gras, Kühe, Schafe, Gärten, Meer, Möwen, Kühe, Schafe” oder vielleicht auch ein Link zum Intro zu Postman Pat. Wäre hier alles aus Knetmasse könnten wir gleich eine Folge drehen.

Reiselogbuch Eintrag 3 19.5.2013 – 14:10

Immer wieder begegnen wir auf den Bundesstraßen überfahrenen Tieren, was mich jedes Mal schockiert nach Luft schnappen und meine Augen schnellstmöglich schließen lässt. Scheiß Veganer.

Reiselogbuch Eintrag 4 20.05.2013 – 5:00

Breakfast in bed funktioniert nicht mit Reiswaffeln.

Reiselogbuch Eintrag 5 21.05.2013 – 18:15

Die Frau zwei Sitze weiter von mir hat soeben einen Kugelschreiber gezückt um sich einige Stellen in ihrem Buch zu markieren. In mir zieht sich gerade alles zusammen.

Schade fand ich, dass wir täglich um die 60-100 Kilometer zurücklegen mussten um rechtzeitig in den Unterkünften einzuchecken und dementsprechend wenig Zeit zum Erkunden und Abenteuer erleben blieb. Den einen oder anderen wunderschönen Garten, Leute ich sag es euch, darauf fahren die Briten voll ab, konnten wir uns ansehen und ein wenig durch die Stadt schlendern war auch drin aber durch mein boggy moor konnt e ich nicht hüpfen und zum Doctor Who Museum fahren war ebenfalls nicht drin.

Auf dem Rückflug fing ich bitterlich an zu weinen. Am liebsten hätte ich ein One Way-Ticket gebucht, die Leute sind so unglaublich freundlich und hilfsbereit und aufgeschlossen hier. Das fällt schon beim Verkehr auf. Kein einziges Mal hat irgendwer seine Hupe verwendet während wir unterwegs waren, die Autofahrer sind einfach relaxed.
Dann gibt es noch überall in der Öffentlichkeit saubere, kostenlos zur Verfügung stehende Wassertoiletten.

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Der Wizard war auch in England und hat seine Erzählung davon ebenso verwurstelt. London um genau zu sein, und die ist so lang geworden, dass er sie in drei Teile gesplittet hat. Bei ihm gibt es also sicherlich mehr zu lesen als hier.

Hier geht’s weiter zum Bericht : London Teil 1 : Schlafen Impossible

Und zuguterletzt : Der Haufen Urlaubsfotos, den ich mitgebracht habe

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Schwer zu erkennen. Ich befinde mich hier in einem Irrgarten :

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Zuckerfreie Schokolade am Flughafen in Amsterdam. Awesome !england_2013_07An den Niederlanden kann man sich was Nachhaltigkeit angeht, wirklich eine Scheibe abschneiden :

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Best Of DerStandard.at Teil III

Fremdschämen im Daily-Soap-Mantel

Zubereitung :

  1. Link klicken.
  2. Stehts auf “Weiter” drücken und die Bildunterschriften lesen.
  3. facepalm
  4. Kopfschmerztabletten einwerfen oder ins Bett gehen.

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Coming Out : Es wird besser

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März-Favoriten im März

Breaking Bad :

Eine Schande, was für ein falsches Bild ich von dieser super-awesome Serie hatte. Mein Geheimtipp : Auf Deutsch schauen. Dieses merkwürdige Nevada-American-English versteht keine Sau.

thStevia-Eis bei Leonardelli in Klosterneuburg und Wien, nachdem das B-UNO zugemacht hat :

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Veganes Eis haben die auch dort :

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Meinen Geburtstag 811-HCRV feiern :

Für das Foto hat es wegen Captain Beefcake ganze drei Anläufe gebraucht, das Bild sagt alles.

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Die Emil-Flasche, die ich zu obigem Anlass geschenkt bekam :

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Superleckere und vollkommen überteuerte Fruchtkugeln von Govinda. Kann man bestimmt selbst machen :

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Vegane Neuigkeiten im Juni 2013

1. Wann das Veganz in Wien eröffnet, bleibt weiterhin unklar. Wo man einst den Herbst 2011, dann auf Ende 2012 anpeilte und im Mai dieses Jahres ebenfalls keine Spur des veganen Supermarktes in unserer Landeshauptstadt zu sehen ist, muss ich unweigerlich an Duke Nukem Forever denken.

2. Umso erfreulicher ist es, zu wissen, dass der Vegan Maran am 18.7.2013 seine Pforten in der Stumpergasse 57, 1060 Wien öffnet.

3. Neu ist zudem auch das Veganista, ein rein veganes Eisgeschäft mit sehr kreativen Sorten wie Orange-Olivenöl-Safran, Lakritze, Rose und Karotte, das seinen Stand in der Neustiftgasse 73, 1070 Wien.

4. Es geht noch weiter : Seit einiger Zeit findet sich in der Nordbergstrasse 6A, 1090 Wien das HappyCakes, ein Café, das auch zu veganen Kuchen, Cupcakes und Snacks einlädt.

5. Richard David Precht philosophiert mit Robert Spaemann darüber, ob wir Tiere essen dürfen.

6. Friendly Food, eine österreichische Initiative, die dem Fleischessen den Kampf ansagt.

7. Alles ist vurscht ! – eine außergewöhnliche Kolumne von Hilal Sezgin.

8. Über das Veganblatt bin ich erst heute gestolpert. Einfach mal durchklicken.

Veggieplanet Salzburg – Ein Nachtrag

Zum Zeitpunkt des Verfassens des folgenden Textes war ich enttäuscht, zynisch und angriffslustig, deshalb habe ich mich bewusst dazu entschlossen, noch abzuwarten, bevor ich den Erlebnisbericht online stelle. In Wirklichkeit vergaß ich darauf.

Die Zeit, die inzwischen verstrichen ist, hat eine objektivierende Distanz zwischen mir und besagtem Tag auf der Messe geschaffen, trotzdem lasse ich das Niedergeschriebene unverändert und mache nur im Vorhinein ein paar Anmerkungen, die ihm hoffentlich die Härte und den Wind aus den Segeln nehmen.

Nach der riesigen Biofach in Nürnberg hatte ich wohl zu hohe Erwartungen an die Veggie Planet gesetzt und daran zu denken, was für ein Aufwand hinter ihr steckt und was es für ein enormer Fortschritt ist, dass überhaupt eine vegane Messe in Österreich veranstaltet wird, wo es vor einigen Jahren nicht einmal Tofu im Supermarkt zu kaufen gab, von einer Produktpalette, ausgerichtet auf tierleidfreie/eindämmende Ernährung ganz zu schweigen, wäre mir damals, in meinem Groll sicherlich nicht in den Sinn gekommen.

Es steckt viel Potenzial in diesem Event, das in den nächsten Jahren sicherlich mehr genutzt wird und vielleicht haben wir schon bald eine ganze Halle der Messe Wien voll mit Vegan-Content . Ohne Eso-Schwurbeleien.

Frau Weltmacht auf der Veggie Planet Salzburg (16.-17.3.2013)

Dieses Wochenende wurde einmal wieder unter Beweis gestellt, was sich alles “Messe” nennen darf. Es geht um die Veggie Planet, die gleichzeitig mit der Paracelsus-Gesundheitsmesse in Salzburg stattfand.

Nachdem man stolze 12 Euro für ein Tagesticket hingeblättert hat, erhascht man auf dem Weg zur kostenfreien, auf geschätzte zehn Besucher eingestellten Garderobe, einen kleinen Blick auf die Ausstellungshalle. Dieser reicht beinahe aus, um alles gesehen zu haben. Wer sich nun traut, zwischen den offenbar nach dem Feng Shui der Eichhörnchen angeordneten Ständen umherzuwandern, darf sich zwar zahlreicher Kostproben erfreuen, doch die großen Novitäten blieben aus. Die EsoterikGesundheitsabteilung gleicht einem einzigen Kuriositätenkabinett.

Menschen werden von einem selbsternannten indischen Priester brutalst zusammengeschlagen, das aktiviert die Selbstheilungskräfte. Tut es auch, spätestens, wenn der Gips drauf ist. Magische Pendel, Lustige Anhängerchen, ätherische Wunderessenzen und dergleichen werden zu astronomischen Preisen an die Glaubensanhänger gebracht. Denn wer will denn nicht die Erleuchtung finden, unsterblich werden, Superkräfte erlangen oder endlich all die verlorenen Socken in der Waschmaschine finden ?

Mit Microsoft Word erstellte Infobroschüren, geschrieben in der allseits beliebten Font “Comic Sans MS“, die nur so vor verpixelten Stock-Bildern strotzen, liegen in millionenfacher Auflage auf den Tischen und warten darauf von leicht Manipulierbaren gelesen zu werden, in der Hoffnung, dass man die Workshops und Kurse bucht, die den nächsten Thailand-Aufenthalt der Scharlatane finanzieren. Das einzig Tröstende war die Tatsache, dass weder versucht wurde, einem was aufzuschwatzen, noch zwang man uns zu bleiben. Vielleicht lag es auch an unserer AuraAusstrahlung und an den ablehnenden Schwingungen, die von meiner Wenigkeit ausgingen.

Jetzt habe ich noch kein Wort über die Pflanzenmesse verloren. Nachdem wir ein paar Aussteller passiert hatten, standen wir auch schon beim Vortragsplätzchen. Für eine richtige Bühne hat wohl das Budget nicht gereicht. Da sprang einem auch schon die Vortragende, die während der Rede ihr Kind stillte, ins Auge. Chapeau !

In die Showküche stellte man die wortgewandte Heather Mills. Nach den Sätzen “Now we need some Knoblauch” und “Roasting the Knoblauch until it turns translucent” fiel es ihr wieder ein und sie addete schließlich the garlic. Alexander bekam nach der Aufregung Hunger und zeigte sich mir mit meinen Bananen gegenüber solidarisch und besorgte sich ebenfalls Essbares. Seine Wahl fiel auf einen veganen Fünf-Euro-Döner bei Makam. Nachdem er zu zwei Dritteln fertig war, fand er endlich die Seitan-Füllung, die sich, wenig, wie sie war, im hintersten Eckchen versteckt hatte. “So viel wie reingeht” ließ er beim Ordern anmerken.

Nach diesem einstündigen Aufenthalt verließen wir die Messe. Fest entschlossen, nie wieder zu kommen. Statt weiter kostbare Zeit zu vergeuden, begannen wir, quer durch Salzburg zu laufen, Berge zu erklimmen, Parkhäuser zu besichtigen, Tee zu trinken, Toiletten aufzusuchen, in die Salzach zu schauen und trotz Kamera im Gepäck, kein einziges Foto von der kleinen Stadt im verschneiten Gebirge zu machen.

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Fundstücke der Woche #36

Aus der Rubrik “Erheiterndes”

Schief gelaufen.

Besser gewusst.

Aufgeklärt.

Ungeschminkt. via Yannic

Quantenfraktal.

100 Tage ohne Klumpert

Aus der Rubrik “Veganismus, Politisches und Tierrechte”

Denis Beckers Diplomarbeit “Plakate für eine vegane Ernährung”

Veganer, Helden der Gegenwart

Können Hunde verstehen ?

Tafeln sind weder sozial noch nachhaltig via Yannic

Die Biowahrheit

The Vegan Stoner

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Aus der Rubrik “Blöde Bildchen”

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Zwanzigstes Päckchen : Kalorien-Komet

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Der Schweif ist ihm nach langen Jahren mit Zuckerkrankheit wegen schwerer Hyperglykämie abgefallen.

Sollte sein : Dr. Oetker Sternrolle. Ist :

Kalorien-Komet

  • 250ml Pflanzenmilch
  • 200g Mehl
  • 50g Maisstärke
  • 30ml Öl
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver

verrühren. Dünn auf ein Blech streichen. Bei 200°C für 10-15 Minuten backen. Dritteln.

  • 100g Marzipan-Rohmasse
  • 50g Puderzucker

verkneten und ausrollen. Auf ein Kuchen-Drittel legen und mit aufgeschlagener Sahne bestreichen. Ein weiteres Drittel mit

  • 100g Nougat*

bestreichen. Das letzte Stück darauflegen und mit ausgestochenen Marzipan-Sternen belegen oder auch nicht.

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*da es in Wien keinen veganen Nougat zu geben schien, stellten wir welchen selbst her :

Veganer Nougat

  • 100g Schokolade
  • 75g gemahlene, geröstete Haselnüsse
  • 75g Puderzucker
  • 50g Margarine

Nüsse fein mahlen, Schokolade und Margarine schmelzen und alle Zutaten verrühren.

ADVENTSKALENDER 2012

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Habe vorgestern ausnahmsweise 2.80€ für eine Zeitung ausgegeben, den Falter, dessen Leitartikel unter dem Motto “Wien Wird Vegan” steht.

Nachdem ich diesen durch habe, verfüge ich nun über folgende Information :

Im März 2013 eröffnet das veganz in Wien. Wollzeile oder Landstraße (Mehr auf der Facebook-Seite)

Wenn ich es bis dahin nicht wieder verpeile, werde ich am Tag der Eröffnung live vor Ort sein und Berichterstattung leisten. Diese nicht live. So weit kommt’s noch – Bloggen in Echtzeit. Was ?

Oktober-Favoriten

1. Balkon selbst aufpeppen. Plastikrasen zuschneiden, Gartenmöbel raus und auf Netze geklebte Steine an den Rand drapieren um irgendwann mal, wenn man es sich einbildet, Pflanzen draufzustellen. Bis dahin sieht es hübsch aus.

2. Fairtrade-Instant-Kaffee, den man in der Excalibur-City aus Versehen mitgehen hat lassen gekauft hat und eindeutig schneller parat ist als das brennheiße Zeug aus der Espressokanne.

3. Vegusto No-Muh Rezent. Der haut vielleicht rein. Erinnert mich an typischen Bergkäse, von dem ich genau so schnell die Nase den Mund voll habe.

4. Die Cultiva Hanfmesse bei Wien. War mit Stöff dort.

5. Die Waldritter. So eine herzige Idee.

6. Rosenrot. Gebraucht gekauft.

7. Alverde Special Edition Mango-Litschi-Seife. Vegan. MANGO !

8. Spiced Chai-Lipbalm. Den Chapstick, der einen Waschgang bei 40°C aushält und vermutlich jeder Veganer irgenwann mal hatte. Wie Tofu oder einen Ausrutscher.

10. Die Game City.

11. Gudrun Sjödén. Ich steh auf bunte Schlabberkleidung.

12. Eulen

2012 Wien : Eine Stadt. Ein Buch.

http://www.einestadteinbuch.at/

Jedes Jahr, und dafür bin ich unaussprechlich dankbar, gibt es in Wien, dieses Jahr vom 22. bis 28.11, die Aktion “Eine Stadt. Ein Buch.”. Das heißt, es gibt ein ausgewähltes Buch free for all. Hier ist die Amazon-Seite zum diesjährigen Exemplar : “Eine Hand voller Sterne”.

Über mehrere Jahre hinweg führt ein Bäckerjunge in Damaskus ein Tagebuch. Es gibt viel Schönes, Poetisches und Lustiges zu berichten, aber auch von Armut und Angst erzählt er.

Er schildert seinen Vater, den Bäcker, seine Mutter, die Meisterin im Handeln auf dem Basar, seine kleine, pfiffige Schwester Leila. Er erzählt von seinen Freunden und natürlich von Onkel Salim, dem alten Kutscher, der die herrlichsten Geschichten weiß.

Eines Tages wird sein Vater bei einer willkürlichen Verhaftungswelle von der Polizei abgeholt und gefoltert. Dies bestärkt den Jungen in seinem Traum, ein Journalist zu werden, der gegen Ungerechtigkeit und politische Verfolgung kämpft.

Verteilerstellen hier zu finden.

Frau Weltmacht auf der Game City 2012

Wenn ich Wien für etwas liebe, dann ist es die jährlich im Rathaus stattfindende Game City. Schon alleine die Tatsache, dass meine Heimatstadt ein kostenloses Gaming-Event veranstaltet, reicht.

Von Dishonored war zwar leider weit und breit nichts zu sehen, dafür war ich aber in der einzigen 18+ Area von ZOMBIU, die Area, in die ich an und für sich auf der Gamescom in Köln wollte, aber beim besten Willen keine Nerven für drei Stunden wie ein Dodl, mit hundert anderen Zombie-affinen Dodln, Anstehen hatte.

Die einzigen zwei Spiele, mit denen ich mich intensiver befasste :

ZOMBIU Wie könnte es auch anders sein. Das Spiel ist episch. Rein von der Idee, jedes Mal als jemand anderes aufzuwachen und dann zu versuchen so lange, wie nur möglich, am Leben zu bleiben, ist das Spiel hervorragend für Menschen, wie mich, die allerhöchstens zwei Stunden am Stück ins Zocken investieren wollen, geeignet. Anschaffen ! Das Spiel meine ich.

SimCity Bedeutsam ist es in dem Sinne, dass ich die Sims sehr gerne habe. Es fing mit einer regelrechten Sucht nach Sims 2-Spielen an und ich sympathisiere zumindest mit dem dritten Teil. SimCity habe ich bisher noch nie gespielt und da gerade ein PC frei war, bot sich mir die Gelegenheit reinzuspielen. Vorweg : es handelt sich um die alpha-release-Version. Trotzdem finde ich es beschissen. Gleich zu Beginn taten sich alle vor dem virtuellen Rathaus protestierenden Sims in einem Kollektiv zusammen, das heißt sie befanden sich auf jugendfreie Weise ineinander – Bug ! – und ausgekannt haben sich wahrscheinlich einzig und allein die Entwickler, die sich irgendwo in der Silicon Valley ins Fäustchen lachen, weil sie es wieder einmal geschafft haben, mit einer einzig und allein graphisch verbesserten Version eines uralten, aber verdammt guten, Spieles, einen Batzen Geld zu machen. Was bitteschön soll mich also an diesem Spiel fesseln ?

Die Aussteller gehen leider sparsam mit den Goodies um. Da bekommt man ein Schlüsselband oder eine unglaublich hässliche X-Box-Mütze, von der einige Menschen meinen, sie müsste sich unbedingt in ihrem Besitz befinden. Aber keine Sorge, ich wurde entschädigt. Als ich nämlich die Toilette verließ, standen auf einmal vier Zombies im Waschraum. Most awesome zombie-moment ever. Es stellte sich heraus, dass es angeheuerte Schauspielerinnen waren. Gut, ohne Waffe gegen vier echte Untote auf engem Raum wäre mir nichts anderes übrig geblieben, als schnell wieder in die Toilettenkabine zu tapsen, die Tür ganz fest zu verschließen und Mama anzurufen, um ihr Bescheid zu geben, dass es so weit ist. Ja, ich Vorzeigetochter habe meine Mutter gut über Evenutalitäten wie die Zombie-Apokalypse informiert. Sie ist wahrscheinlich eine der ersten, die aufgefressen wird.

Dann war da noch die Sache mit dem 16+/18+ Bandl. Bis ich das Teil endlich hatte ! Woher soll ich wissen, dass man den Dreck schon am Eingang holen soll ?

Ehrlich, diese Altersbeschränkungen werden in unserer Generation völlig überbewertet. Horrorfilme werden teilweise schon ab 12 Jahren freigegeben und das vollkommen zurecht, ich wette mit euch, dass dank der Medien heutzutage schon jedes zehnjährige Kind mindestens hundert Menschen am Bildschirm sterben hat sehen. Wir sind so emotional abgestumpft, wir können uns gar nicht mehr vorstellen, dass die Menschen früher zu Tode schockiert vorm Fernseher saßen, als die ersten Gewalt- und Actionszenen gezeigt wurden. Aber die Sendungen fanden verblüffenderweise trotzdem Anklang und es endet damit, dass es uns allen piepegal ist, wenn jemand in der Flimmerkiste übelst zugerichtet wird oder elendiglich krepiert.

September-Favoriten

Veganes Mango-Eis vom wiener Eis-Greissler
Anti-Favorit : Der Smartfon-Fokus. Nicht einmal das Orakel von Delphi kann sagen, wo der gesetzt wurde.

Eulen-Bild-Geschenke von Laura.
Komplimente zum Abreißen.
Bio-Lakritze. Lebensretter bei Unterzucker.
Mango-Bällchen. Lebensretter vor dem Sport.
Alnatura Coco Drink mit Mango.
Ingwer-Bällchen. Lebensretter bei nächtlichen Heißhunger-Attacken.
New Age Musik vom Feinsten. Mit dieser CD bin ich aufgewachsen.
Eulen.

Seitan & Zucker : Ein Aufstrich mit Picknick

“Seitan & Zucker”, so nennt sich das kreative Kochkünstlerkollektiv bestehend aus Alexander, dem So-gut-wie-Nachbarn (Zucker) und meiner Wenigkeit (Seitan).

Dieses Mal veranstalteten wir ein Picknick im Wiener Donaupark. Es gab Alexanders selbstgemachtes Brot und Aufstriche. Die Kruste war so knusprig, dass ich mir ein Stück Zahn ausbiss. So mögen meine Zahnärztin und ich mein Brot !

Alexanders Aufstriche :

Rezept via Chefkoch und abgewandelt. ich setzte mich dafür ein, das Öl wegzulassen und habe Haferflocken reingeschmissen, da dem Baba Ganoush in meinem Weltbild etwas fehlte

  • 2 Auberginen
  • 2 EL Tahin
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 50g Haferflocken
  • Petersilie, gehackt
  • Salz, Pfeffer

Auberginen halbieren, einstechen und weich backen. Aus der Schale kratzen und pürieren. Mit den restlichen Zutaten vermengen.

Rezept via RezepteWiki. Wieder abgewandelt, diesmal von Alexander. ziemlichschön : Bitte die Zutatenlisten vergleichen und schmunzeln.

  • 200g (gefühlte 500g) Sonnenblumenkerne, über Nacht eingeweicht
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Alles mit dem Pürierstab bearbeiten, bis eine schöne, cremige Paste entsteht.

***

Meine Aufstriche :

Angelehnt an mein Rezept für Baked Beans.

  • 100g weiße Bohnen
  • 150ml passierte Tomaten
  • 1 EL Essig
  • Süßstoff nach Wahl (Zucker, Stevia, …)
  • Salz

50g der Bohnen mit den Zutaten pürieren und die restlichen Bohnen einrühren.

Ganz einfach.

  • Linsen aus der Dose, abgetropft
  • geriebene Karotten
  • Salz
  • Pfeffer
  • evtl. etwas Wasser

pürieren.

Sehr random kreativ.

  • Linsen aus der Dose, abgetropft
  • gemahlene Mandeln/Mandelmilchherstellungsreste
  • Currypulver
  • Salz
  • evtl. etwas Wasser

pürieren.

Nach Katie’s Rezept. Bitte nicht auf die Haferflocken verzichten, sonst fehlt dem Dip etwas (siehe “Baba Ganoush”) !

  • 250g Kichererbsen
  • evtl. etwas Wasser/Pflanzenmilch
  • 3 EL Haferflocken
  • Süßstoff nach Wahl (Zucker, Stevia, …)
  • Prise Salz
  • Prise Backpulver
  • optional : 2 EL Cashew-Butter

pürieren.

FIN !

Fundstücke der Woche #26

Und auch der Titel der nun ehemaligen “Fundstücke am Donnerstag” wird zum “Fundstücke der Woche”

Für linguistisch versierte Open-Source-Zocker

Für comicbegeisterte Hiebwaffenliebhaber

Für wiener LOHAS und die, die es werden wollen

Für hungrige Gegner der Wegwerfgesellschaft

Für satte Gegner der Wegwerfgesellschaft

Für Abwechslung zu Lederschuhen (Ich glaube, die meinen das wirklich ernst)

Für Unwort-Liebhaber

Für hartgesottene Mindfucker

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Platz Eins der bescheuerten Namen belegt diese Woche:

http://www.baerendreck-apotheke.de/

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OMG BFF LOL

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Bilder sind derzeit aus, aber bereits bestellt.

Das vegane Österreich bloggt auch

Die deutschsprachige, vegane Blogszene ist riesig. Unabstreitbare Tatsache. Langsam kann sich die österreichische, Vegan-Blogszene aber auch sehen lassen :

Graz

kochenamdammrohundfrohNiederösterreich

berosagogreenveganolutionveganpowercookingOberösterreich
veggietoriaveganpowerSalzburg
totallyvegTirol
danikochtWien

acherryontopachtsamkeitenaktyvveganbissenfuersgewissencookiesandstyleerbsenprinzessalfuettertdassparschweinkuechengeluesterohtopiavegandarlingveggiedreamsschwesterleinlesterschweinziemlichschoenWerden nicht mehr aktualisiert

girlinasongmaraisstveganveganmonsterfoodGibt es noch mehr da draußen ? Dann meldet euch bitte !

Vegan Bake Sale In Vienna

Dies hier ist eine Einladung an alle, die sich derzeit in Wien aufhalten.

Diesen Sonntag, dem 29. April findet der dritte Vegan Bake Sale statt. Und ich werde mich natürlich voll miteinbringen, was heißt, dass ich Samstag fleißig backe und am nächsten Tag die Ergebnisse der Vortages verkaufe. Ich freue mich ja schon so.

Also : Sonntag, 29. April, 11-16h beim Stock-im-Eisen-Platz/Stephansplatz vorbeischauen.