DIY-Tutorial : Tonteller mit Tomatensoße und Gemüse

Die eine war seltsam. Die andere auch. Strengstens hielt ich mich bei der Alternativmehl-Version an Freelee’s Rezept. Zumindest was die Zutaten anging. Die Mehlmenge habe ich halbiert, die Menge an Wasser leider nicht. Ist mir aber rechtzeitig aufgefallen um nicht im Endeffekt zu viel Pizza daheim zu haben.

Nach dem Backen sah das Teil aus wie ein Teller aus Ton oder Gips :

photo 2Man vergleiche :

gipstellerCredit : Lifestylefun

Dem Ergebnis entsprechend gibt es kein Rezept. Glutenfreies Mehl ist einfach unzumutbar. Der Geschmack ist ja noch erträglich, die Konsistenz war dafür überaus eigenartig und widerlich, zuerst krümelig und dann schleimig.

Um das restliche Ersatzmehl doch noch loszuwerden, bastelte ich mir tolles Spritzgebäck, das ich dann in Pizzasoße getunkt und schnabuliert habe :

photo 5Ich bleibe bei der Polentapizza. Die war durch die Soße und die dilletantische Zubereitung aufgeweicht. Ergo Polenta und Wasser nach Gefühl in den Topf, nicht umrühren, anbrennen lassen und irgendwie aufs Blech pappen, Soße und Gemüse drauf und basta.

photo 3

Am Tag darauf nochmal in groß :photo 4

Der obligatorische Salat für die Verdauung :

photo 1Das Ganze habe ich dann noch einmal versucht, diesmal mit Rezept und wieder wurde es nichts. Der “Boden” ist immer so weich, dass die Ich-wäre-so-gerne-Pizza zerfällt, wenn ich sie vom Blech nehmen möchte. Oder gehört das so ?

Wer also eine wabbelige, weiche Polentapizza, die trotzdem lecker ist, möchte, probiert dieses Rezept von Vegan Powercooking aus. Und weil ich nicht aufgebe, werde ich weiter herumprobieren, bis ich eine akzeptable Pizza geschaffen habe. Stay tuned.

Advertisements

Fundstücke der Woche #38

Aus der Rubrik “Wunder der Wissenschaft”

Aus der Rubrik “Großartige Artikel”

Aus der Rubrik “Quer durch den Gemüsegarten”

Aus der Rubrik “Videos”

Habenwollen der Woche

http://www.deadpoolgame.com

Aus der Rubrik “Zum Nachdenken anregende Bildchen”

fdw_38_01 fdw_38_02 fdw_38_03 fdw_38_04 fdw_38_05 fdw_38_06 fdw_38_07 fdw_38_08 fdw_38_09 fdw_38_10 fdw_38_11

It´s good for you : Regular Ordinary Swedish Meal Time

Die Männlichkeit und Trveness ihrer Videos ist nicht in Worte zu fassen. Am liebsten würde ich euch in diesem Post alle ihre Produktionen auf einmal zeigen, da das aber eure Rechner (und vor allem meinen 2G-Dreckbook-Prozessor) überfordern würde, müssen wir wohl oder übel mit dem “Satanic Salad” und einem “Bloopers And Behind The Scenes”-Video, das vor allem die Frage “Wer zum Teufel macht das alles sauber ?!?!” beantwortet, vorlieb nehmen.

Genug geredet.

Regular Ordinary Swedish Meal Time

*thanks for sharing, Aio ;)

Ananas-Sahnetorte

Das Rezept kursiert überall im Internet. Ich habe es etwas abgewandelt, aber es ist ganz gut gelungen. Originalrezept hier.

Ananas-Sahnetorte
Springform mit 20 cm Durchmesser

Teigmasse : 

  • 150g Vollkornmehl
  • 45g gemahlene Mandeln
  • 1 gehäufter EL Sojamehl
  • 7g (1(/2 Pkg.) Backpulver
  • 1/2 Pkg. Vanillezucker
  • 100g Zucker/7ml flüssiger Süßstoff
  • 250ml Pflanzenmilch
  • 15ml Öl

Füllung und Drumherum :

  • Agar Agar
  • 1 Dose Ananasstücke (Saft wird benötigt)
  • 300g vegane Schlagsahne
  • Lebensmittelfarbe für die Sahne (optional)

Teig : Trockene Zutaten vermengen, dann die feuchten zugeben und zu glattem Teig rühren. Form einfetten und Masse einfüllen.

Für 50 Minuten bei 175°C backen.

Füllung (am Besten während der Kuchen auskühlt zubereiten, sonst wird die Agar-Agar-Masse zu fest): Ananasstücke (so viele, wie du willst) abtropfen lassen. Saft (ebenfalls so viel, wie du willst) im auf dem Agar-Agar-Tütchen/Päckchen/Gläschen/Was-auch-immer angegebenen Verhältnis mit dem pflanzlichen Geliermittel mischen, aufkochen, 1-2 Minuten kochen, Ananasstücke hinzufügen und auskühlen lassen, bis die Masse anfängt, fest zu werden.

Kuchen teilen, untere Hälfte wieder in die Springform “einspannen”, Ananasmasse darauf verteilen. Sahne aufschlagen (und einfärben). Einen Teil davon auf der Ananasschicht verstreichen, dann den Kuchendeckel auflegen und mit der restlichen Sahne einstreichen.

Marmorgugelhupf

gleich vorweg : dieser Gugelhupf basiert auf meinem allerliebsten Lieblings-Rührteig-Rezept, das so unglaublich wandelbar, einfach und lecker ist und dem wir sicher noch oft begegnen werden

Marmorgugelhupf
1 kleine Gugelhupfform

  • 125g Vollkornmehl
  • 1/2 Pkg. Backpulver
  • 75g Zucker/5ml flüssiger Süßstoff
  • 125ml Wasser/Pflanzenmilch
  • 30ml Öl
  • 1/2 EL Kakaopulver

Alle Zutaten, bis auf das Kakaopulver miteinander vermengen. Die Hälfte der Masse in die Form füllen. Das Kakaopulver in den restlichen Teig einsieben und umrühren. Dann über die schon in der Form befindliche Masse leeren und kurz und grob umrühren (ihr wisst schon – der Marmor-Effekt und so ^^).

Bei 175°C für 30-45 Minuten (oder einfach : bis er fest ist -> Stichprobe) im Ofen backen.

Tiramisu

Tiramisu

  • 40 Vollkornbiskotten
  • 500g QimiQ
  • 3 Eier
  • 10g Streusüße oder 10ml flüssiger Süßstoff
  • Rumaroma
  • Kaffee

QimiQ mit Eiern, Süßstoff und etwas Rumaroma verrühren. Biskotten kurz in eine Kaffee-Rumaroma-Mischung tunken und schichtweise mit der Creme in einer Form anordnen. 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Apfel-Zitronen-Muffins

Apfel-Zitronen-Muffins

9 Stück

  • 400g Äpfel
  • 1 Zitrone
  • 200g Vollkornmehl
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 3-5ml flüssiger Süßstoff
  • 1/2 TL Backpulver
  • 20ml Öl

Äpfel schälen, entkernen und eine Hälfte grob und die andere fein reiben. Alle Zutaten vermengen und in Muffinförmchen füllen. 50-60 Minuten im Ofen bei 175°C backen.