Das Wort zum Sonntag – Woche 39

wortzumsonntag

Dieses Mal ein langes Wort :

Vergewaltigung – Was ist Ihre Lösung ?

Was halten Sie von nachfolgenden Lösungsvorschlägen?

  • Wir sollten die Vergewaltiger “da abholen, wo sie sind”.
  • Wir sollten “keinen missionieren”, denn jeder muss ja “selbst wissen” ob er vergewaltigt.
  • Wir sollten Verständnis zeigen, wenn die Vergewaltiger sagen, dass sie “noch nicht so weit sind”, ganz auf das Vergewaltigen zu verzichten.
  • Wir sollten nicht sagen, dass sie ein Verbrechen begehen. Damit würden wir den Vergewaltigern als zu “extrem” und zu “radikal” erscheinen und sie verärgern.
  • Wir sollten sie “loben”, wenn sie sagen, dass sie bereits “weniger vergewaltigen” bzw. wenn sie “langsam Schritt für Schritt weniger vergewaltigen”.
  • Wir sollten sie “loben”, wenn sie nur noch “bewusst” Frauen und Kinder vergewaltigen, die vorher ein gutes Leben mit Bionahrung hatten.
  • Und wir sollten einen “vergewaltigungsfreien Montag” einführen, aber selbstverständlich völlig freiwillig!
  • Und den “Flexivergewaltiger” loben, der nach Lust und Laune und mit guten Gewissen weiter vergewaltigt, weil von “Menschenrechts”organisationen empfohlen.

Lächerlich? Absurd? Natürlich!
Genau diese Argumentation hört man aber regelmässig, wenn es um den Konsum von Tierprodukten geht und damit um die Gewalt an Tieren, verhungernden Kinder und einer ruinierten Umwelt. Kein einigermassen verständiger Mensch würde diese Argumentation bei Vergewaltigung gelten lassen, aber bei Gewalt gegenüber Tieren und verhungernden Kindern soll genau dies gelten :

  • Wir sollten die Fleisch- und Milchkonsumenten “da abholen, wo sie sind”.
  • Wir sollten “keinen missionieren”, denn jeder muss ja “selbst wissen was er isst”.
  • Wir sollten Verständnis zeigen, wenn die Fleisch- und Milchkonsumenten sagen, dass sie “noch nicht so weit sind”, ganz auf den Käse zu verzichten.
  • Wir sollten nicht sagen, dass sie ein Verbrechen begehen. Damit würden wir den Fleisch- und Eierkonsumenten als zu “extrem” und zu “radikal” erscheinen und sie verärgern.
  • Wir sollten sie “loben”, wenn sie sagen, dass sie bereits “weniger Fleisch essen” bzw. wenn sie “langsam Schritt für Schritt weniger Käse essen”.
  • Wir sollten sie “loben”, wenn sie nur noch “bewusst” ermordete Biotiere essen, von denen sie “wissen, wo sie herkommen”.
  • Und wir sollten einen “fleischfreien Montag” einführen, aber selbstverständlich völlig freiwillig!
  • Und den “Flexitarier” loben, der nach Lust und Laune mit gutem Gewissen weiter Fleisch isst, weil von “Tierschutz”organisationen empfohlen.

Deshalb ist das Verständnis für diejenigen, die noch nicht auf Tierqualprodukte verzichten “können” oder besser gesagt, nicht verzichten wollen, nicht nur absurd, sondern sogar ethisch verwerflich.

Neulich bei Billa

Nicht, dass Billa, kurz für Billig-Laden, das was er verspricht, nämlich eben günstig zu sein, auch nur im geringsten hält, nein, man verarscht auch gerne die Kunden, zumindest kann ich mir dieses Geschehnis nicht anders erklären :

Es ist spät, ich habe ganze drei Stunden beim Arzt für eine Krankmeldung gewartet und brauche dringend meine Früchte für morgen. Billa hat noch offen, für zwanzig Minuten um genau zu sein.

Mein Auge erfasst reife Nektarinen im Angebot, 1,29€ der 1-Kilo-Korb, bei Hofer kosten sie trotzdem meist 0,99€. Mir kommen die drei Plastikschalen, die ich mitnehmen möchte, auf einmal recht leer vor, also stelle ich sie auf die Obst- und Gemüsewaage.
Diese zeigt mir gute zwei Kilogramm an. Was für ein Beschiss. Also gehe ich zurück und fülle meine drei Tassen so weit auf, dass sie zusammen drei Kilo wiegen.
Leider hat mich niemand darauf angesprochen, ich hätte es schön gefunden, einen MItarbeiter darauf hinzuweisen.

Wenn wir schon bei dem Thema Obst- und Gemüseabteilung des Rewe-Einzelhandels sind : Als sie die biologisch abbaubaren Gemüsesackerl eingeführt haben, mittlerweile sind die ja wieder weg, hat wohl keiner für so ein Sackerl zahlen wollen, bin ich mal zu einem unschuldig anmutendem Billa-Menschen gegangen und habe mich informieren wollen, ob die in der Biomüll-Entsorgungsstelle wieder raussortiert werden.
So ein verdutztes Gesicht habe ich noch nie gesehen. Als er herumgestammelt hat, dass er nicht den Hauch einer Ahnung hätte, tat er mir leid und ich ließ von dem armen Angestellten ab.

Natürlich kannte ich die Antwort bereits. Diese tollen, abbaubaren Sackerl werden nämlich einfach rausgefischt. Als würde man sich die Mühe machen, bei jedem Sackerl zu schauen, ob es eh eines aus Stärke ist.

bio_sackerl

Nicht noch ein Jubiläumsposting

anniversary

1 JAHR UND 1095 TAGE FOODANDBLOOD – EINE RETROSPEKTIVE

Diese Woche wurde mir bewusst, dass dieser Blog schon 4 Jahre alt ist und da habe ich mir gedacht, ich schaue mir mal meine alten Postings an. Bis April 2013 bin ich daweil gekommen. Teenie-Gelaber, Möchtegern-Zeugs und grausliches Essen. Ein schöner Rückblick.

Ganz zu Beginn, daran kann ich mich noch gut erinnern, hat mich die Hoffnung verlassen und ich began an mir zu zweifeln. Meine Gedanken habe ich auch meinen wenigen Lesern mitgeteilt, und bekam positives Feedback und konstruktive Kritik, die mich wieder aufgebaut haben. Mittlerweile ist es mir aber gar nicht mehr wichtig, tausende Leser und Abonnenten aufführen zu können, sondern ein paar treue Seelen glücklich zu machen und meine Kreativität auszuleben und einen Ort zu haben, an dem ich meine Gedanken loswerden kann.

Genug der Gefühlsduselei, für heute habe ich mir einige lustige Dinge einfallen lassen, los geht’s.

TOP TEN POSTINGS

  1. Der Dobermann
  2. Pflanzenmilch kauft man nicht
  3. Sojasahne
  4. Veganer Frischkäse
  5. Ein komplett misslungener 80/10/10 – Versuch
  6. Medium Carb Zirtonenkuchen
  7. Veganer Cashew-Käse
  8. Veganer Feta
  9. Veganer Topfen/Quark
  10. Der Selbermacher-Post

War ja klar, dass der Dobermann auf Platz 1 gelandet ist, dicht gefolgt von einem ganzen Haufen an veganen Alternativen zu Milchprodukten, die man sich selbst machen kann. Und zwischendurch nochmal ein Negativbericht zum 80/10/10-Lifestyle.

Beim Durchstöbern der Begriffe, die Leute in Suchmaschinen wie Ecosia, Google und Co eingegeben haben um diesen Blog mehr oder weniger zufällig zu finden, stachen mir folgende schwarze Schafe ins Auge. Diese habe ich 1:1 übernommen, Rechtschreib- und Grammatikfehler inbegriffen.

  • kleinkinder vaginas nackt
  • nakte frauen wo man die wagina und brüste sieht im alter von 16 jahren
  • hündin ficken
  • erwachsene penise wo man den erwachsenen auch siet von einem manschen
  • zwei zehn jährige mädchen lutschen an ihrer scheide rum
  • ficken in gummianzügen
  • porn fetish food
  • cameltoe in der arbeit
  • hardcore nymphoman zirkus
  • Und der Klassiker : hentai tentakel monster

Das entsteht, wenn man quer durch zig verschiedene Artikel Tags wie nackt, frau, brüste, vagina, kleinkinder, hündin völlig unabhängig voneinander einfügt. Sick People.

TOP RANDOM SEARCH TERMS

1. “frau aus mett” – Miss Piggy zählt auch

mett_frau

2. “poster auge aus menschen”

Soll wohl das hier sein.

3. “döner in dosen”

doener_dose

4. “20-jährige regenbogenmaschine”

regenbogenmaschine

Könnte auch auf dieses Video verweisen. Mehr zu Saturday Night Fever kann man hier lesen.

5. “ergometer vorher nachher”

ergometer_vorher_nachher

Zu den letzten beiden wollte ich keine Bilder suchen, sonst wird mir noch der Account gesperrt :

  • katze im keller einsperren
  • bittermandelaroma auf brustwarze

DIE LOWLIGHTS

vegan_mofo fullmetaljacket 1234_comments 1337_hits*Letzeres weil 1337/LEET und so

TOP COMMENTERS

  1. Ines
  2. SalieriC
  3. Miss Viwi

FUN FACTS

  • 12,567 Spam Comments wurden hier bereits zu Buche getragen und gelöscht
  • Dieser Blog verdankt seinen Namen der Tatsache, dass ich Diabetes habe und einen Kochblog mit einem außergewöhnlichen Namen wollte
  • Auf meiner Festplatte befindet sich ein 1,4 GB großer “WordPress-Ordner” mit allerhand Notizen, Ideen, Bildern, Scans von Zeitschriften und Co, der gesamt aus etwa 1000 Dateien besteht und es kommt immer mehr dazu. Hat jemand Ideen, wie man das alles am besten “abarbeitet”, soll ja schließlich auch mal weniger werden ?

DIY-Tutorial : Tonteller mit Tomatensoße und Gemüse

Die eine war seltsam. Die andere auch. Strengstens hielt ich mich bei der Alternativmehl-Version an Freelee’s Rezept. Zumindest was die Zutaten anging. Die Mehlmenge habe ich halbiert, die Menge an Wasser leider nicht. Ist mir aber rechtzeitig aufgefallen um nicht im Endeffekt zu viel Pizza daheim zu haben.

Nach dem Backen sah das Teil aus wie ein Teller aus Ton oder Gips :

photo 2Man vergleiche :

gipstellerCredit : Lifestylefun

Dem Ergebnis entsprechend gibt es kein Rezept. Glutenfreies Mehl ist einfach unzumutbar. Der Geschmack ist ja noch erträglich, die Konsistenz war dafür überaus eigenartig und widerlich, zuerst krümelig und dann schleimig.

Um das restliche Ersatzmehl doch noch loszuwerden, bastelte ich mir tolles Spritzgebäck, das ich dann in Pizzasoße getunkt und schnabuliert habe :

photo 5Ich bleibe bei der Polentapizza. Die war durch die Soße und die dilletantische Zubereitung aufgeweicht. Ergo Polenta und Wasser nach Gefühl in den Topf, nicht umrühren, anbrennen lassen und irgendwie aufs Blech pappen, Soße und Gemüse drauf und basta.

photo 3

Am Tag darauf nochmal in groß :photo 4

Der obligatorische Salat für die Verdauung :

photo 1Das Ganze habe ich dann noch einmal versucht, diesmal mit Rezept und wieder wurde es nichts. Der “Boden” ist immer so weich, dass die Ich-wäre-so-gerne-Pizza zerfällt, wenn ich sie vom Blech nehmen möchte. Oder gehört das so ?

Wer also eine wabbelige, weiche Polentapizza, die trotzdem lecker ist, möchte, probiert dieses Rezept von Vegan Powercooking aus. Und weil ich nicht aufgebe, werde ich weiter herumprobieren, bis ich eine akzeptable Pizza geschaffen habe. Stay tuned.

Das Wort zum Sonntag – Woche 36

wortzumsonntag

I need to have as much wild sex as possible so one day I can become an inappropriate old lady that blurts out things like “when I was your age I got a concussion after being bent over a desk” and then my family can be like “grandma please, you’re making easter dinner really uncomfortable” and it’ll be great

via rexuality on tumblr