Frau Weltmacht und Die Sims 4

Als ich das erste Mal vom vierten Teil der Lebenssimulation hörte, war ich aufgeregt, wer hätte damit gerechnet, dass es nach den Sims 3 weitergeht. Ob sie bereits an den Sims 5 arbeiten ? Was ich zu dem Zeitpunkt wusste, war, dass man das ganze Setting eher auf Emotionen fokussiert und auf das Interagieren mit anderen Sims. Außerdem wollte man alles in Comic-Optik halten und das Spiel auch auf Rechnern mit geringer Leistung zum Laufen bringen. So weit so gut, wenn das ganze aussieht wie die “in real life”-Version von World of Warcraft und der Bildschirm nicht ständig ruckelt und es sekundenlang dauert, bis ein Objekt die Farbe annimmt, die man ihm zugewiesen hat, wie es in Die Sims 3 war, kann ich damit leben. Dachte ich.

Dass EA auf der Game City ist, habe ich nirgends lesen können und ging gar nicht unbedingt davon aus, dass ich Die Sims 4 im Rathaus ausprobieren könnte. Da wir recht früh dran waren, konnte ich noch einen Platz ergattern und legte los.

Wir beginnen im CAS :

Der war mir ehrlich gesagt nicht intuitiv genug gestaltet. Bei der Kleidung gibt es gefühlte hundert Filter, für Farbe, ob Hose, Rock und Sonstwas, Abend, Sport, Knopfanzahl, Polygondichte, Herkunftsland und Marke. Wie bei Zalando. Am Schluss sind es aber nur gute 20 Oberteile die man beispielsweise zur Auswahl hat. Langweilig.

An dieser Stelle lässt sich bereits erahnen, dass es, wie es schon bei den Sims 3 ein großes Manko war, wenig Spielraum für Custom Conent geben wird, den der Spieler einfach selbst erstellen kann, wie es im zweiten Teil war. Die Haare sehen aus wie zu einer Einheit geformt. So wie die Dinger, die die Puppen aus Lazy Town auf dem Kopf haben. Oder wie Lego-Frisuren.

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Zwischendurch lassen sich einzelnde Körperpartien, egal ob Schultern, Unterarme oder Füße in Länge und Breite (wenn ich mich richtig erinnere) verändern, was hier wieder eine gute Möglichkeit zum Gestalten individueller Figuren bietet. Das gleiche gilt für die Gesichtszüge. Tattoos sind diesmal gleich drin. Genau, die brauchen wir, aber Pools, ne, die lassen wir einfach weg. So wie 88 andere Dinge auch.

Was die Lebensziele angeht, hat man sich recht viel Mühe gegeben. Es gibt Überkategorien wie Wissen oder Natur, welche wiederum Subkategorien wie “Angling Ace/Angel-Ass ?”, “The Curator/Der Konservator” und “Freelance Botanist/Freiberuflicher Botaniker” aufweisen. Bei den Charaktereigenschaften kann man sich hingegen nur auf den Kopf greifen. Bro als Eigenschaft, mit dieser man immer für seine Bros da ist. Bitte was ?
Leider lassen sich nur maximal 3 Traits auswählen, was aber bei der schmalen Auswahl auch keine Schande ist.

Weil Captain Beefcake dabei war, bestand er darauf, dass mein weiblicher Sim große Brüste hat. Gesagt, getan, Althaia Sarrasine mit grüner Haut bekommt Körbchengröße M für Monströs. Sah dann etwa so aus (Sims 4-Bild habe ich keines gefunden) :

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Nachdem ich der Meinung war, mit dem Sim fertig zu sein, im Grunde habe ich einfach wahllos irgendwelche Sachen angeklickt, ging ich in den Lebenssimulations-Modus. Da haben wir als unsere Nachbarschaft. Eine 2D-Karte mit gut zehn Grundstücken. Vier Geschäfts-Lots, zwei bewohnte Häuser, zwei vorgefertigte Häuser und zwei leere Flächen. Ernüchternd.

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Meine Wahl fällt auf ein leeres Grundstück, ich möchte ja den Kauf-/Bau-Modus ausprobieren. Es dauert etwa 10 Minuten bis ich das Icon dafür auf dem Bildschirm finde. Es ist in der linken oberen Ecke versteckt. Auch alle anderen Symbolleisten sind irgendwo oben und unten an den Rand gedrängt, ich will spielen und nicht meinem Sim zusehen, wie er orientierungslos seinem Willen nachgeht, ohne dass ich weiß, woran es ihm fehlt.

Zuerst ein Raum. Komisch, diese neuen Tools. Individuelle Formen scheinen die hier nicht sonderlich zu begrüßen. Ein Recheck also. Ohne Türen und Fenster, bin ja nur zum ausprobieren hier. Recht wenig Auswahl an Bauobjekten, einiges kann man in Karrieren freischalten, die Beschreibungstexte sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren, wo bleiben die Gags ? Hauptsache Springbrunnen kann man in allen erdenklichen Formen und Farben im Garten stehen haben. EA, was soll das ?

Der Kauf-Modus macht die Sache nicht besser. Die Auswahl an Möbeln ist wirklich mickrig. Man muss ein naiver Trottel sein um nicht zu kapieren, was die Entwickler hier vor haben : Wir bauen auf Profit Erweiterungspacks. Eine neue Version des Create A Style-Modus hätte so viel Potenzial gehabt, nachdem die Auswahl- und Kombinationsmöglichkeiten bei den Sims 3 schier zu riesig war.

Mittlerweile macht mich dieses vorgefertigte Baukastensystem, dass an Hay Day erinnert grantig. Versuchen wir es mal im Life-Modus. Nachdem ich mich mit jemandem unterhalten hatte, poppte rechts oben eine Benachrichtigung die ein Shutter-Shade-Icon enthielt auf und iPads haben die Sims auch. Mir reicht’s, ich gehe.

Für später habe ich mir eine Demo-Disc des neuen CAS mitgenommen.

Später. Was neben einigen schon vorhin erwähnten neuen Extras wirklich nicht notwendig war, sind die verschiedenen “Walking Styles”. Wählt man “Goof” aus, geht und lässt man seinen Sim “sluggish” durch die winzige Nachbarschaft wandern, erinnert es ein wenig an einen Zombie. Leider. So ein Zombie-Walk-Style mit hinterherschlurfendem Bein wäre wieder ganz nett gewesen. Die Farbauswahl der Kleidung lässt auch sehr zu wünschen übrig. Da werden einem allerhand Farben aufgezwungen wo auch gerne einmal zwei Grau- oder Lila-Töne aber kein Orange vertreten sind.

Ein Plus habe ich aber noch bevor es mit Hass weitergeht : Man kann die Sim-Namen zufällig erstellen. Sehr schön.

Genauer betrachtet sieht jeder Sim, den man hier erstellt wie Barbie oder Ken aus. Und in der Demo kann man nur Young Adults erstellen. Die Trotteln werden das Spiel eh kaufen, macht euch keine Sorgen.

TL;DR : Die Sims 4 sind scheiße.

Weil mir jetzt einfach nur noch die Worte fehlen, lasse ich ein paar Bilder für mich sprechen :

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[1] http://wallpapers.10pixeles.com/2013/01/imagenes-de-lazytown-para-imprimir.html

[3] http://redshirtknitting.com/?p=5689

[4] http://honeywellsims4news.tumblr.com

[2,5-8] http://simsecret.livejournal.com

Laserfrage : Sims 2 anyone ?

laserfrage

Wer von euch spielt noch “Die Sims 2″ ? Und wer von euch will hier Sims-Content haben ? Zusätzlich zu Rezepten und allem anderen ? Ja ? Nein ? Abstimmen. Danke.

Fundstücke des Monats #52

Von den Fundstücken am Donnerstag zu den Fundstücken der Woche zu den Fundstücken des Monats. Und die Nummer bleibt gleich.

Before and After ist eine schöne Zusammenstellung von der grafischen Nachbearbeitung des Portraits einer jungen Dame die von Menschen, einige Amateure, andere Profis aus 25 verschiedenen Ländern durchgeführt wurde.

Wenn ihr das angesehen habt, dann könnt ihr euch gleich Milk for the Ugly geben. Diese merkwürdige Geschichte gehört zu den Dingen, die man zufällig auf der DeviantART-Hauptseite entdeckt. Eine recht außergewöhnliche Sache, nur der Zoom-Effekt ist absolut nicht notwendig, finde ich.

Nein es gibt in diesem Artikel keinen roten Faden und für Überleitungen bin ich nicht in Stimmung. Was ein Bobo sein soll, ist bekannt, nicht ? Ja, jetzt kommt die schlimme Nachricht : Viele von uns sind Bobo-Spießer ! Lest selbst.

Auch in meinen eigenen vier Wänden wird, sobald es um meinen Veganismus geht, gerne damit argumentiert, dass Hitler Vegetarier war. Genau so wie Stalin, Dschingis Khan, George W. Bush und Osama Bin Laden. Dafür gibt es sogar einen Fachterminus : Reductio ad Hitlerum.

“Ich bin grad Primark” fängt anschaulich das Lebensgefühl der Menschen, die einen Scheiß drauf geben, ob ihr giftverseuchtes 1,50€-Oberteil nach zweimaligem Tragen zerfällt, und was mit dem Einkauf in Mode-Discountern so alles verbunden ist, ein.

Unterhaltsames für triste Tage bieten die Spielereien von Orteil. Call me Shirley stellt zum Beispiel so etwas hier zusammen :

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Der Cookie Clicker hat auch mich schon in seinen Bann gezogen. Es fängt harmlos mit einem Cookie an, der beim Draufklicken Kekse “produziert”. Je mehr Kekse man hat, desto mehr Cookie-Production-Tools kann man freischalten. Cursors, Grandmas, Cookie Prisms (Converts light itself into cookies). Das Schlimme dabei ist, dass man immer mehr Cookies möchte um Achievements zu bekommen und Upgrades freizuschalten.
Ein Teufelskreis. Dazu kommt noch die gruselige Grandmapocalypse

Als Drittes im Bunde gibt es Nested, welchem ein geniales Konzept zu Grunde liegt. Es ist ein gigantisches Drop-Down-Menü, das gefühlte Milliarden von Universen beherbergt, in denen sich wiederum galaktische Supercluster befinden, in diesen sind Galaxien, weiter geht es mit Sternsystemen und schon haben wir die Planeten, dann gehen wir ins Meer und erforschen die Gedanken eines großen Tümmlers : “There’s things. Down there. Deep down.” In den Qwubbeln, die sich in den Quarks der Atome seiner Hautzellen finden wir wieder ein paar Universen, darunter ein Stackoverse und ein Cookieverse.

Unlängst hat sich jemand auf vice.com über eine spießige, verklemmte Kolumnistin lustig gemacht, die 21 Dinge aufgezählt hat, die ihr am Sex rein gar nicht taugen. Wer sich vor dem Film Feuchtgebiete ekelt, sollte jetzt nicht weiterlesen. 21 Dinge, die Sex so wahnsinnig sexy machen.

Wo wir schon bei dem Thema sind, ein Freund, ich weiß nicht, ob er hier erwähnt werden möchte, hat mir vorige Woche die Fetish Map gezeigt. Es ist sehr interessant, wie gut sich die große Welt der “fetishes” auf einer Landkarte veranschaulichen lassen.

Diesen Monat kann ich euch leider nur ein Video bieten. Dafür geht es um Gemüse und Star Wars. Also Star Wars mit Gemüse als Darstellern. Store Wars mit Chewbroccoli, Princess Lettuce und Cuke Skywalker. Sehr liebevoll gemacht und demnach sehenswert. Seht her : Store Wars !

Und jetzt die Bilder !


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[1] http://gebruedermoped.com
[2] http://blog.todamax.net/

Das Wort zum Sonntag – Woche 41

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Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

Weissagung der Cree-Indianer/Ehemaliger Greenpeace-Leitspruch

Liebe Indianer, liebe Greenpeace-Menschen,

Noch nie habe ich einen Baum, geschweige denn einen Fluss gegessen. Und die Fische sind auch schon vergiftet. Man bedenke nur die Schwermetallbelastung die vom Gestein am See/Meeresgrund, das sich auswäscht und von den Unterwasservulkanen herrührt oder die ganzen Giftstoffe für deren Verteilung in den Gewässern Schiffe verantwortlich sind, deren Rümpfe mit Chemikalien beschmiert werden, damit sich ja kein Rost und keine Algen darauf bilden.

Nochmal zu den Bäumen. Geld wird aus Bäumen gemacht, fällt mir gerade auf. Ein Widerspruch in sich also eure Weissagung da, ihr, ihr … unwissenden Indianer !

Ein ganz normaler Sendetag bei Kronehit

Die Songauswahl der Moderation

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Der Flirtprotector

Wie das schon klingt. Im Grunde genommen geht es darum, dass Kronehit eine Handynummer zur Verfügung stellt, die Frauen nutzen können um Männer, die an ihnen interessiert sind, bloßzustellen. Das funktioniert so :

Die selbstbewusste Frau besucht vielleicht alleine, vielleicht mit einem Haufen Freundinnen ein Lokal in der Nachtszene Österreichs. Nichtsahnend nähert sich ihr schon ihr erstes Opfer. Ein Typ, der all seinen Mut zusammengefasst hat um das Mädl da am Bartresen anzusprechen, weil sie ihm so gut gefällt mit ihrer attraktiven, freundlichen Ausstrahlung. Sie kommen vielleicht ein klein wenig ins Gespräch und er fragt sie nach ihrer Nummer. Sie gibt ihm die Telefonnummer des “Kronehit Flirtprotectors” und die beiden verabschieden sich.

Am nächsten Tag denkt sich die arme Sau von Mann, na rufen wir die Hübsche von gestern doch mal an.
Niemand hebt ab. Noch ein Versuch. Nichts. Ah, die Sprachbox. Na reden wir ihr doch was nettes drauf, damit sie sich vielleicht wieder erinnert, wenn sie sich eventuell am Vortag noch aus lauter Selbstzufriedenheit ins Koma gesoffen hat und mit irgendeinem mindestens genau so besoffenen Trottel mit nach Hause ist und sich heute an genau gar nichts mehr erinnern kann.

Die Kronehit-Redaktion hört sich dann regelmäßig so an, was die traurigen Gestalten ihnen so auf die Box gesprochen haben und die besonders armseeligen Nachrichten kommen ins Radio. Wenn sie Glück haben, meldet sich die Frau, die das alles verbockt hat, weil sie einfach nicht den Mumm hat, einem Mann zu sagen, dass sie nicht an ihm interessiert ist, und sie kann dem Typen auch noch die Schandmaske aufsetzen. Na wenn das mal nicht niederträchtig ist.

Nachzuhören hier.

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Blumenstrauß oder Beziehungsaus

Als wäre das noch nicht genug gewesen, gibt es noch eine Sendung namens “Blumenstrauß oder Beziehungsaus”. Wie nett sich das reimt.

Hier hat sich die Redaktion mal was ganz was tolles einfallen lassen : Menschen in einer Beziehung haben die Möglichkeit den Herrn Knapp zu beauftragen, ihren Partnern einen Strauß Blumen zu vermitteln, am besten noch mit einer subtilen Botschaft von Unbekannt.

Das Ziel dabei ist herauszufinden, ob die bessere Hälfte davon ausgeht, dass die Blumen vom Freund/der Freundin sind oder an ganz jemand anders denkt. Eine Affäre vielleicht ? Lustig wird es, wenn Männer denken, der Strauß wäre von ihrer Mutter.

Schluss mit Vertrauen in seinen Partner. Schickt ihm per Radiomoderator ein paar Rosen und schaut, ob er euch treu ist oder mit Meinrad Knapp durchbrennt.

Nachzuhören hier.

[1] http://www.ooegeschichte.at/themen/politik-recht-und-gesellschaft/schande-folter-hinrichtung/ehr-und-schandstrafen/schandmasken/